coral and mauve

Indie wird immer Liebe sein. Eine Playlist.

17. Juni 2016 22 Comments

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Früher, als ich im B72, Chelsea, Bricks und in der Arena mit Stirnfransen und Chucks die Nächte zum Tag gemacht habe und im Regen auf Festivals wie hypnotisiert dastand oder nicht aufhören konnte zu tanzen, hatte ich eine große Liebe. Natürlich meinen ersten Freund, aber vor allem auch die Liebe zur Musik. Zum Indie-Rock genauer gesagt. Auch heute, 10 Jahre später, lässt mich die Schwäche für Gitarren,  Schlagzeuge, britischen Akzent und fesselnde Rhythmen nicht los.

Zwar hat sich mein Musikgeschmack etwas verändert und ich höre mit fast 26 so viele unterschiedliche Genres und Künstler, dass sich mein Musikgeschmack einfach nicht in Schubladen stecken lässt, aber Indie, das wird immer Liebe sein. Und weil ich auch heute noch Gänsehaut bekomme und sofort an damals denken muss, wenn ich Lieder von Maximo Park, den Shout Oout Louds, Bloc Party, Kooks oder Killers höre und beim Fortgehen nicht aufhören kann zu tanzen, war es an der Zeit einen kleinen Liebesbrief in Form einer Playlist zu veröffentlichen. Eine Ode an mein jüngeres Ich und wunderbare Freundschaften sozusagen.

Obwohl der große Hype rund um den Indie-Rock vorüber ist und es nicht mehr so viele Lieder gibt, die mich so wie damals eskalieren lassen, gibt es sie auch heute noch. Selbst wenn sie teilweise am Rande des Pop streifen, für mich sind sie immer noch Indie. Darunter sind auch einige österreichische Künstler, selbst wenn man es im ersten Moment nicht erwarten würde, weil Bands wie Bilderbuch, Kreisky, Wanda oder Ja, Panik fehlen. Ich habe eine Mischung aus alten Klassikern und neuen Liedern, die ich in den letzten Monaten rauf und runter gehört habe, getroffen und bin gespannt wie euch meine Indie Love Affair gefällt. Und wenn ihr nicht genug davon bekommen könnt, dann folgt mir doch auf Twitter (ich verlinke hier und da Lieder, die ich besonders gerne höre) oder dem Hashtag #indieliebe.

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Bubblegum – Mystery Jets

Melbourne Bitter – Cousin Tony’s Brand New Firebird

We Were Wild Once – Farewell Dear Ghost

Shipwreck – Catastrophe & Cure

Rise – Tom Klose

How Dare You! – Steaming Satellites

Don’t Shoot The Gun – Jay Cooper

Wir explodieren – Trümmer

Go Time – Digitalism

Stranger To Lover  – Little Ashes

Sometimes – Oscar

Gone – Day Wave

Beautiful Waste – Abu

Oceans – Coasts

Mountain At My Gates – Foals

I Can’t Belive It – The Beth Edges

Golden Skans – Klaxons

We Danced Together – The Rakes

I Follow My Heart – Velojet

Apply Some Pressure – Maximo Park

America – Razorlight

Animal – The Pigeon Detectives

Dakota – Stereophonics

This Modern Love – Bloc Party

After Hours – We Are Scientists

I Want To Hear What You Got To Say – The Subways

Undercover Martyn – Two Door Cinema Club

Fall Hard – Shout Out Louds

Naive – The Kooks

When You Were Young – The Killers

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Auf Spotify könnt ihr direkt reinhören oder die Playlist auch abonnieren:

Um es mit den Worten der Subways zu sagen „I want to hear what you, what you’ve got to say“. Wollt ihr mehr Musik auf dem Blog?

Welche Indie-Lieder dürfen eurer Meinung nach auf keiner Playlist fehlen? Welche österreichischen Bands und Künstler muss man einfach kennen?

22 Comments

  1. Antworten

    nike

    17. Juni 2016

    wunderbar! gänsehaut beim lesen und ein tanzendes indie herz! ja, bitte mehr davon!

    • Antworten

      Mirela

      17. Juni 2016

      Ach Nike, solche Kommentare machen mich glücklich. Schön, dass Musik dich auch so berührt.

  2. Antworten

    Christina

    17. Juni 2016

    Sehr schöne Playlist, hab sie grad nebenbei im Büro laufen. 🙂

  3. Antworten

    Jenni

    17. Juni 2016

    Wie cool!! Da sind viele Lieder bei die mich genau an diese zeit erinnern! große Liebe!! <3 danke dafür, schwelge direkt in Erinnerungen und werde mich wohl heute nachmittag mal selber durch die alten Bands klicken 😀 da bekomme ich irgendwie direkt wieder Lust auf ein Festival…

    Liebste Grüße,
    Jenni

    • Antworten

      Mirela

      17. Juni 2016

      Ich glaube, ich muss einen zweiten Teil machen, konnte mich bei so vielen nicht entscheiden! Wollte nicht mehrere Lieder von einer Band auf der Playlist haben 😉 Ich fahr heuer endlich wieder aufs Frequency, aber nur für eine Nacht und im Herbst gehe ich aufs Panic At The Disco Konzert, das wird so großartig! Wieder wie 16 fühlen.

      • Antworten

        Jenni

        17. Juni 2016

        Oh ja bitte!! Unbedingt mehr musik davon 🙂 ach wie cool, die habe ich auch geliebt früher 😀 ic hwünsche dir für beides ganz viel Spaß <3

  4. Antworten

    Theres Dickmeis

    17. Juni 2016

    Naive – The Kooks…
    … was liebe ich dieses Lied. Jetzt sitze ich in einer Vorlesung und muss an früher denken… Passend, dass ich heute meine alten Vans trage.
    Sehr schön geschrieben! Ich glaube, heute Abend lass ich das alte Kooks-Album laufen.

    • Antworten

      Mirela

      18. Juni 2016

      Ja, das Lied ist ganz große Liebe. Selbst wenn es heute noch beim Feiern irgendwo läuft, bekomme ich Gänsehaut und muss ganz laut mitsingen. So schön!

  5. Antworten

    Giuseppa

    17. Juni 2016

    Sehr schöne Playlist, Musik ist die schönste und große Dinge ! ^o^

  6. Antworten

    Carolin

    17. Juni 2016

    Hachja, Indie ist einfach toll! <3 Ich kann dir diesbezüglich den Soundtrack zu Life is Strange empfehlen. Darauf befinden sich richtig gute, größtenteils eher unbekannte Songs.

    • Antworten

      Mirela

      18. Juni 2016

      Danke für den Tipp! Wird jetzt zum Frühstück gehört 🙂

  7. Antworten

    Simone

    17. Juni 2016

    Ooooh, wenn die Prüfungszeit vorbei unst und ich endlich in die Sommerferien starte, muss ich mir unbedingt deine Playlist auf meinen PC „kopieren“ bzw mein, hoffentlich bis dahin neues, Handy damit bestücken 🙂 Ich hab diese Musik vor ein paar Jahren auch sooo geliebt, aber irgendwie hab ich in den letzten Jahren keine Zeit mehr gehabt, mich der Musik wieder so richtig hinzugeben… das wird definitiv nachgeholt 🙂 Und Naive <3<3<3 aaaah so viel Liebe für dieses Lied!

    • Antworten

      Mirela

      18. Juni 2016

      Das musst du definitiv nachholen! Und ich empfehle wirklich mal am Samstag ins B72 zu gehen oder zum 2000s Club ins Loft. Fühlt sich an wie damals 🙂

  8. Antworten

    Nicca

    17. Juni 2016

    Hey,
    vielen Dank für diesen wunderbaren Beitrag und bitte mehr davon! Ich liebe es, neue Songs anzuhören (die sich dann wahrscheinlich zu Lieblingen mausern werden). <3
    glg, Nicca von kosmeticca.blogspot.com

  9. Antworten

    Caro

    19. Juni 2016

    Ein ganz wundervoller Artikel!! Ich musste direkt einige meiner Lieblingsalben nochmal rauskramen!
    Aber falls ich mich nicht ganz stark täusche ist das Zitat von The Subways aus dem Song „I want to hear what you habe got to say“…eine meiner ganz großen Indie-Lieben!
    Lieben Gruß

    • Antworten

      Mirela

      20. Juni 2016

      Oh, du bist aufmerksam, da hab ich ja wirklich was verwechselt! Gleich korrigieren 🙂

  10. Antworten

    Claudia Barges

    19. Juni 2016

    Ich kann deine Liebe zum Indie soo gut nachempfinden!
    Ich verbinde damit eine ganz besondere Zeit voller Freiheit, Spaß, durchgetanzte Nächte in meinem Lieblingsclub (den es leider nicht mehr gibt), viele Konzerte und Festivals (Hurricane und Highfield, ihr wart so toll!), neue Freunde, Leichtigkeit und Liebschaften 🙂
    Leider löste irgendwann der Elektro-Pop-Dance-Trend diese Musik ab und das Feiern hat nur halb so viel Spaß gemacht. Nun bin ich „älter“ und Mama und komme nur noch selten raus. Aber zu Hause tanzen mein Freund und ich wie damals wenn wir diese Musik hören!
    Tolle Playlist!
    Liebe Grüße

  11. Antworten

    Wolfgang

    2. Juli 2016

    Was für ein toller Beitrag! Hab deinen Blog über blogheim.at gefunden und bin sogleich ein Fan geworden. 🙂

    Auch ich bin ein leidenschaftlicher Indie-Hörer und hab gleich mal deine halbe Playlist zu meiner Spotify-Bibliothek hinzugefügt. Vielen Dank für die tollen Erinnerungen, die du dadurch an Chelsea und Konsorten bei mir geweckt hast. Da denk ich immer an mein Studium zurück und die unzähligen durchgefeierten Nächte. Herrlich!

    Liebe Grüße
    Wolfgang

  12. Antworten

    Ragna

    7. Juli 2016

    Liebe Mirela, dieser Beitrag ist so klasse! Auch ich habe direkt Gänsehaut bekommen. Diese Musik ist so wunderbar, und die damit verbundenen Erinnerungen erst. Hach! 🙂

    Liebe Grüße aus dem Norden Deutschlands, Ragna

  13. Antworten

    Conny

    21. Juli 2016

    Ach – so eine schöne Playlist <3 Nur schade, dass du so wenig postest 🙁

    ♥ Liebste Grüße ♥
    Conny

  14. Antworten

    berit

    26. Juli 2016

    GROSSARTIG. Indie verbinde ich auch sofort mit Studienzeit und bin aber leicht geschockt, dass keine Arctic Monkeys mit dabei sind? 😀 Sind die schon zu Britpop? Ach naja, wen interessieren Schubladen, eine wunderbare Zusammenstellung hast du da. Da werde ich mit meiner Tochter heute mal tanzen üben 🙂

    • Antworten

      Mirela

      3. August 2016

      Ach es gäbe so viele Bands, die einen Platz verdient hätten 🙂 Arctic Monkeys natürlich auch!

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