coral and mauve

Monatsgedanken: Lifestyleblogs und Politik. Ich will nicht nur zusehen.

21. Juni 2015 44 Comments

Monatsgedanken Lifestyleblogs Politik klein

Ich weiß, Politik ist nichts, was man auf einem Blog wie meinem erwarten würde. In unserer rosaroten Lifestylebloggerwelt geht es um „die schönen Dinge im Leben“, wie man so sagt. Ich blogge über Dinge, die ich gut finde, erlebe oder mich beschäftigen. Dabei vergessen viele, dass es eben nur Teile meines Lebens und vereinzelte Gedanken sind, die hier geteilt werden und nicht immer alles schön ist. In meiner Welt dreht sich (welch Wunder) nicht alles um teure Kosmetik, spannende Reisen, Mode oder schweißtreibende Workouts. Um gutes Essen zwar etwas mehr, aber es gibt andere Themen, über die ich mir tagtäglich den Kopf zerbreche. Themen, bei denen ich mir als Lifestylebloggerin unheimlich schwer tue. Nicht, weil sie mich nicht interessieren oder ich keinen Bezug dazu habe, sondern weil ich nicht weiß, wie ich sie mit dem anderen Themenspektrum vereinen soll. Mit dieser oft als oberflächlich bekrittelten Bloggerwelt.

Ich habe mich in den vergangenen Monaten verändert und meine es darauf zurückzuführen, dass ich mich im bald vergangenen Semester intensiv mit Politischer Kommunikation, Kriegen, Krisen und innenpolitischem Journalismus beschäftigte. Und weil ich viele motivierte und engagierte Menschen kennenlernen durfte. Natürlich habe ich auch davor täglich Zeitungen gelesen und mit meinem Umfeld darüber diskutiert, aber gerade nimmt dieser Teil von mir so viel Zeit und Leidenschaft in Anspruch, dass ich mehr dazu sagen möchte. Nicht nur auf Twitter, wo ich schon immer aus der Bloggerblase ausbrechen und mich tagtäglich über Politik auslassen konnte, ohne dass jemand die Augen verdreht. 140 Zeichen sind aber oft zu wenig. Hier auf dem Blog? Nein, das will doch niemand lesen. Und damit fängt es an. Lifestyle sollte mehr sein. Nicht nur die schöne Welt, die wir immer präsentieren. Sich nicht hinter Klischees zu verstecken und stattdessen zu zeigen, dass wir uns sehr wohl für Politik und das Weltgeschehen interessieren. Und dann sitze ich da und bin verunsichert, ob ich diese Gedanken wirklich auch hier teilen möchte oder nicht einfach das mache, was man sich von mir als Lifestylebloggerin erwartet bzw. die Schublade zu bedienen, in die ich mich selber zu oft hineinstecke. Es nicht zum Thema zu machen.

Mir geht in diesem Land aber gerade so viel gegen den Strich, dass ich nicht ruhig dasitzen und zusehen kann. Trotzdem traue ich mich nicht hier darüber zu schreiben. Neben dem Studium und politischen Geschehen ist derzeit aber nicht viel mehr Platz in meinem Kopf, weshalb es hier sehr ruhig ist. Ich fange an zu schreiben und lösche wieder alles, finde nicht die richtigen Worte , da meine Gedanken um andere Dinge herumschwirren. Ich diskutiere lieber, rege mich über abscheuliche Aussagen auf und auch wenn ich es nicht zugeben möchte, ich habe Angst. Angst vor Menschen, die gehaltlose und hetzerische Worte verbreiten und auch vor jenen, die sie nicht hinterfragen und am Wahltag trotzdem mit einem Kreuzerl belohnen.

Lese ich Postings wie diese hier, wird mir übel. Genauso wenn eine tragische Amokfahrt für Angstmache und Hetze genutzt wird. Denke ich an Flüchtlinge (und ja meine Familie und ich kamen 1992 ebenfalls als Flüchtlinge nach Österreich und bin überglücklich, dass wir damals nicht so viel Hass erfahren mussten), fühle ich mich hilflos, weil wir nur zusehen. Eine Innenministerin, die mit der Situation so überfordert ist, dass sie einen Asylstopp als vermeintliche Lösung sieht. Journalisten die in Flüchtlingslagern unerwünscht sind. Wenn eine Politikerin Abschiebungen in Militärflugzeugen fordert und mit Worten wie „Da drinnen können sie schreien, so laut sie wollen“ kommentiert, bin ich sprachlos. In den letzten Tagen, Wochen und Monaten haben sich die Meldungen, die mich zum Kopfschütteln veranlassen, überschlagen. Und das war nur eine kleine Auswahl. Mir geht es genauso wie Nunu, ich weiß nicht mehr weiter. Ich kann nicht mehr zuschauen und es muss was passieren. Hilft es darüber zu reden und zu informieren? Ich habe das Gefühl, dass die Menschen, die die Worte hören sollten, sowieso nicht hinhören. Das ist wirklich ein Problem. Und am Ende bleibt die Frage: Was können wir dagegen tun? Ich habe mich dafür entschieden, dass ich diesen Sommer nicht nur zusehen möchte. Ein kleiner Schritt.

44 Comments

  1. Antworten

    Charlotte

    21. Juni 2015

    Sehr gut geschrieben, ich denke du sprichst vielen von uns aus dem Herzen. Ich finde es unglaublich toll und wichtig, dass gerade größere und bekanntere Blogs ihre Plattform nutzen und solche Themen zumindest nicht unter den Tisch fallen lassen. Sei es Nachhaltigkeit, politische Statements, sonstige Denanstöße etc. Das gilt natürlich auch für kleinere Blogs, aber gerade bei den großen ist es natürlich umso wichtiger, weil einfach so viele Leser Zugang zu dem Inhalt haben. Ich weiß auch nicht genau, was man am besten tun kann. Offen seine Meinung kundtun oder lieber in der „Realität anpacken“? Oder beides? Hift das oder wird man nur abgestempelt als Person, die sich in den Mittelpunkt stellen will? Erst gestern habe ich mit meinem Vater der Auslandsjournalist in Belgrad ist über das Massaker von Srebrenica gesprochen (ich weiß nicht inwiefern das überhaupt in Österreich bekannt ist) und meinte irgendwann „Der einzige Trost ist, dass sich solche Grausamkeiten heute nicht wiederholen.“ Und im selben moment war ich mir gar nicht mehr so sicher. Wegsehen können wir immer noch gut, aber in Österreich zu leben und die Augen vor Flüchtlingsströmen und unfähigen Politikern zu verschließen ist fast unmöglich. Trotzdem schaffen es viele und auch ich gehöre leider teilweise dazu. Weil ich ratlos bin, was man tun kann. Wo man ansetzen kann….
    Auf jeden Fall super, dass du -gerade auch weil es nicht zu den sonstigen Themen passt- das angesprochen hast!
    GLG
    Charlotte

  2. Antworten

    Sugarpeaches

    21. Juni 2015

    Oh Gott, dieser Post mit den Facebook Kommentaren, den du verlinkt hast… Mir kommen die Tränen wenn ich soviel Hass und Menschenverachtung lese, ist ja richtig schlimm!

    Auch ich fühle mich hilflos angesichts des Elends der Flüchtlinge und der Bilder von Menschen, die wie Vieh behandelt werden. Viel hilfloser macht mich jedoch, dass es so viele grausame und herzlose Menschen selbst in meinem engen Bekannten- und Familienkreis gibt, welche Mitmenschen schlicht nicht als solche ansehen nur aufgrund einer anderen Hautfarbe und aus Angst, dass ihnen ihr eigener Wohlstand „gestohlen“ wird.

    Ich habe mich schon so oft mit anderen gestritten und es endet meist nur darin, dass das Gegenüber mich mit Polemik und Pseudofakten außer Gefecht setzt und ich aufgeben muss bevor ich anfange vor Verzweiflung über soviel Kälte und soviel Hass zu weinen. Für solche Diskussionen bin ich leider zu emotional und werde zu schnell wütend/traurig.

    Aber sicher ist es wichtig, dass jene, die sich für Menschenachtung und Mitgefühl einsetzen, ihre Stimme erheben und weiter kämpfen, trotz der viel lauteren und aggressiveren Gegenseite.

    Liebe Grüße aus Deutschland,
    Sugarpeaches

  3. Antworten

    Rena

    21. Juni 2015

    Du hast meinen Respekt, dass Du den Mut aufgebracht hast, in dieser Form über diese Themen zu schreiben. Dass Du definitiv nicht zu den vielleicht oberflächlicheren Lifestylebloggern gehörst, dieses Gefühl habe ich schon lange. Und gerade weil Du mit Deinem Blog viele Menschen erreichst, bin ich mir sicher, dass Deine Botschaft nicht nur ankommt, sondern im positiven Sinne etwas bewegt. Danke!
    xx Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

  4. Antworten

    Bella Snow

    21. Juni 2015

    Danke für diesen Post!

  5. Antworten

    Viktoria

    21. Juni 2015

    Ich finde es absolut legitim und auch gut, wenn solche (oder auch andere) Themen auf Blogs angesprochen werden. Warum nicht? Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb man es nicht tut, wenn man es gerne machen möchte. Immerhin ist es der eigene Blog und gerade dort sollte man tun und lassen können was man möchte. Deshalb liebe Mirela, wenn du über Politik schreiben möchtest, dann tu es. Schreib was dir im Kopf herum geistert, schreib was dir auf der Zunge liegt. Your blog, your rules… Sag ich so oft, bei solchen Dingen… 😉

  6. Antworten

    Alica

    21. Juni 2015

    Das finde ich richtig gut von dir! Ich denke nicht, dass du Angst haben muss. Ich finde überhaupt nichts Verwerfliches daran, deine „Bekanntheit“ – und wenn sie auf „schönen“ Lifestyle-Dingen beruht – auch für ernstere Themen zu nutzen, indem du deine Leser hier darauf aufmerksam machst. Als Blogger muss man sich doch nicht auf eine seiner Seiten beschränken lassen 🙂

  7. Antworten

    Barbara

    21. Juni 2015

    Liebe Mirela, genau aus diesem Grund bist du so eine große Bereicherung für deine Follower! Ich schätze deine Meinungen zu Beautythemen, aber mindestens genauso zur Politik und bin sehr froh darüber, dass ich dir auf Twitter folge.
    Danke, dass du nun auch hier auf dem Blog Worte zu einem Thema findest, das mich mitunter nur noch sprachlos lässt.

  8. Antworten

    Aly

    21. Juni 2015

    Liebe Mirela,

    ich finde, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung ist. Um ehrlich zu sein hab ich mich eine lange Zeit vor der Politik versteckt und wollte nichts damit zu tun haben. Erst durch u.a. deine Twitter-Posts wurde ich darauf aufmerksam, dass wegschauen offensichtlich der falsche Weg ist. Vielen Dank für diese Bereicherung und ich finde dass du deine Reichweite weiterhin nutzen sollst um andere auf solche Themen aufmerksam zu machen.

    Liebe Grüße,
    Aly

  9. Antworten

    Iris

    21. Juni 2015

    Ich lese hier immer wieder mal rein und freu mich über eine smarte und sympathische Bloggerin aus meiner Wahlheimat Wien. Da ich aus Graz stamme, gehen auch mir die Berichterstattungen und Diskussionen sehr nahe…
    Dein heutiges Posting trifft meine derzeitige Wahrnehmung der Stimmung in Österreich haargenau – finde es super und sehr wichtig, dass du deine politische Meinung öffentlich machst!

  10. Antworten

    Stefka

    21. Juni 2015

    Super Post!

    Ich finde, Du hast jedes Recht Deinen Blog weiterzuentwicklen und eventuell in eine andere Richtung zu gehen. Man wird schließlich älter, und ich finde, man macht sich automatisch mehr Gedanken. Früher habe ich es zum Beispiel nie in Frage gestellt, warum es mir so gut geht, warum ich in Deutschland und nicht in einem Bürgerkriegsland geboren worden bin. Mit den ganzen Schlagzeilen in letzter Zeit frage ich mich immer wieder, womit ich das eigentlich „verdient“ habe.

    Und ich finde es auch wahnsinnig frustrierend und beänstigend, dass es für die massiven Probleme momentan in aller Welt nicht einmal einen Lösungsansatz – geschweige denn eine richtige Lösung – zu geben scheint.

    Da Du das perfekte Beispiel für eine gelungene Integration bist, finde ich es umso besser, dass Du Dich für diese Sache hier auf Deinem Blog einsetzt.

  11. Antworten

    Janine

    21. Juni 2015

    Hallo Mirela,
    du sprichst mir aus der Seele. Der Hass der den schwächsten Menschen entgegenschlägt macht mich so traurig und hilflos. Und ähnlich wie du zerbreche ich mir auch sehr oft den Kopf darüber, wie ich dem entgegentreten kann. Ich lese Artikel, sammel Argumente gegen rassisitische Parolen, teile einiges auf Facebook in der Hoffnung, dass es jemand liest… aber ich denke, bei denen, die Hetzen kommt es nicht an. Weil diese Menschen vermutlich gar nicht wollen, dass etwas ankommt. Es ist leichter eigenes Versagen & eigene Probleme auf andere abzuwälzen. Dann brauchen sie nicht selbst tätig zu werden.
    Ich hatte die Freiheit zu wählen in welchem Land ich leben möchte und habe diese Chance genutzt – diese Freiheit wünsche ich jeden Menschen so sehr – insbesondere den Menschen, denen es in ihrer Heimat schlecht geht. Ich wünsche mir, dass jeder Mensch unkompliziert da leben darf, wo er möchte.
    Zur Zeit schaue ich mich auch um, wie ich tätig werden kann und habe noch keine wirkliche Lösung gefunden. Ich weiß jedoch, dass ich mich lieber darauf konzentrieren möchte den Schwachen zu helfen anstatt meine Energie darauf zu verschwenden Idioten bekehren zu wollen. Das bringt einfach nichts. Ich bin am Überlegen, ob eventuell Amnesty International eine Möglichkeit wäre?
    Ich bin nur eine kleine Bloggerin mit einer geringer Reichweite – aber auch ich stelle mir die Frage, in wie weit mein kleiner Blog politisch werden soll. Ich möchte meinen Lesern Lust auf Norwegen machen und beim Lesen eine „unbeschwerte“ Zeit ermöglichen – aber wie kann ich so tun, dass alles in Ordnung ist, wenn mir beim durchscrollen meiner Facebookseite in Betracht der Nachrichten schlecht wird? Ich denke als Blogger sind wir vor allem dazu verpflichtet, Stellung zu beziehen und klar zu machen, wofür wir stehen und eventuellen schlechten Menschen, die unsere Seiten besuchen, klar zu machen, dass wir gegen gewisse Ideologien stehen etc.
    Alles Liebe und bis Bald.
    Janine

  12. Antworten

    Sabrina

    21. Juni 2015

    Ich finde es vollkommen in Ordnung über Politik und Ansätze für eine bessere Welt zu schreiben, das mache ich auch zwischendurch :).
    Ich denke wir Blogger können Menschen auf etwas aufmerksam machen, sie etwas wachrütteln und vielleicht anregen etwas in ihrem Leben zu verändern, damit die Welt in Zukunft etwas anders dreht.
    Denn seien wir ehrlich bei der derzeitigen Entwicklung und der Abhängigkeit vom Konsum sieht unsere Zukunft nicht rosig aus. Denn momentan wird Falschgeld in die EU gepumpt und irgendwann platzt die Blase und dann hat sich das soziale Gleichgewicht ist so groß das es zu sozialen Unruhen kommt da die Reichen die Macht haben und sie voll ausspielen werden gegen die die nicht mehr haben…
    Aber ich mag jetzt nicht einen ellenlangen Vortrag hier hin schreiben :).

    Was wir dagegen tun können? Aufhören so egoistisch zu sein und mal wieder menschlich werden. Im kleinen anfangen für ein Gleichgewicht in der eigenen Stadt zu sorgen jeder sollte seine Grundbedürfnisse gedeckt haben und dazu kann man ja mal ein soziales Projekt anstoßen. Aber das geht nur wenn man wach wird und mal nach links und rechts sieht – nur das wollen viele nicht. Heute geht es gast immer nur ums ICH und ums MEHR haben. Das ist traurig, aber ich denke Blogger könnten da einen Stein anstoßen zu Umdenken.

    Liebe Grüße
    Sabrina

  13. Antworten

    sarah

    21. Juni 2015

    Vielen Dank für deine offenen Worte! Ich finde es toll und wichtig, dass sich gerade Menschen in diesem, wie du ja selbst schreibst, zumindest nach außen hin eher „unpolitischen“ Lifestyleblogger-Milieu, auch zu solchen Themen äußern, wenn sie eine Haltung haben. Denn du kannst viele Menschen ansprechen und sensibilisieren, zum Denken anregen. Und das ist schon sehr sehr viel!
    Für mich macht es dich noch sympathischer und authentischer. Menschen, die tatsächlich völlig in ihrer Glitzer-Einhorn-Welt verweilen, irritieren mich nämlich zutiefst!

    • Antworten

      Sabrina

      21. Juni 2015

      Ja, mich ebenfalls. Aber die muss es auch geben :)…

  14. Antworten

    Lea

    21. Juni 2015

    Danke für diesen Beitrag, liebe Mirela!
    Ich denke auch schon länger über diese „Problematik“ nach.
    Ab Oktober studiere ich endlich meinen Wunschstudiengang und werde mich sehr viel mit Politik befassen.
    Schon öfter habe ich mich da gefragt, warum ich nicht über das blogge, was mich wirklich bewegt.

    Die Sache ist auch die: Ich habe Angst davor.
    Denn das ist meine Sichtweise, meine Einstellung und wohl das Intimste, was ich im Internet preisgeben könnte.
    Ich habe Angst, dass ich nicht damit klarkommen würde, wenn Leute meine Meinung niedermachen oder schlichtweg als falsch darstellen, selbst ohne gute Argumentation.
    Die meinen, ein junges Mädchen, die sich normalerweise für Lifestyleblogs interessiert, hätte kein Ahnung.
    Weißt du, was ich meine?

    Andererseits möchte ich meine Ansichten mit der Welt teilen, Menschen finden, die das ähnlich sehen oder auch Menschen zum Nachdenken bewegen.
    Denn es gibt so viele wichtige Themen, über die man diskutieren sollte, als nur die Lieblingsrezepte oder Ähnliches.
    Und gehört das nicht viel mehr zum Leben dazu?

    Mich nervt es sowieso schon lange, wenn Blogger alles nur rosig darstellen, ich lese viel lieber Berichte aus dem wahren Leben.
    Nur das alles zu verbinden stelle ich mir schwer vor.
    Aber darüber nachzudenken ist ein guter Anfang 🙂

  15. Antworten

    Ina Nuvo

    21. Juni 2015

    Brrrr… also diese „Politikerin“ von der du da redest, würde ich weniger als solche, aber eher als eine Person bezeichnen, die sich durch Kontakte und Gefälligkeiten einen Platz im Parlament ergattern konnte… echt arg, dass solche Menschen dort die angebliche Meinung von Mehrheiten der Bevölkerung vertreten sollen… naja, aber in Hinblick auf die Tatsache, dass nicht nur solche Personen dort herumsitzen, ist die Bezeichnung „Politikerin“ für diese Frau für die anderen (beinahe) eine Beleidigung…

    ich finde es wirklich toll wie du dich mit der Thematik auseinandersetzt, ich hab mir in den letzten Wochen auch viele Gedanken dazu gemacht… aber am allerschlimmsten fand ich den verlinkten Kommentar eines gewissen Parteiobmanns zur Amokfahrt in Graz… so etwas geschmackloses und unmögliches ist einfach nicht zu ertragen… und Meinungsfreiheit hin oder her, sowas ist nur noch pietätlos und man sollte unbedingt Konsequenzen dafür fordern…

    einen schönen Abend noch 🙂

    Alles Liebe
    Ina von ina-nuvo.com

  16. Antworten

    alex

    21. Juni 2015

    Hey! An sich ist es eine tolle Idee. Ich habe versucht mit einer Freundin einen Politik-Blog zu führen…Betonung liegt auf „versucht“. Ich finde es sehr schwierig. Klar, ich habe eine Meinung und ich kann mich stundenlang darüber unterhalten. Aber das auf einen Blog? Mir war das auf Dauer zu anstrengend. Es hat viel Zeit und Aufwand gekostet, bis ein Beitrag fertig war. Deshalb habe ich das dann auch gelassen.
    Aber was auch ein Grund war, war die deutsche Berichtserstattung. Zum Beispiel haben sich die Zeitungen darüber aufgeregt, dass Putin sehr früh von einem Meeting in Australien abgereist ist, mit der Begründung „der Flug dauert mehrere Stunden“. Ich habe nur einen Artikel in großen, deutscher Zeitung gelesen, in der auch erwähnt worden ist, dass Merkel ein paar Minuten nach ihm abgereist ist. Wenns Putin macht, ist es ein Weltuntergang aber bei Merkel ist es okay. Das ist nur ein Beispiel. Was ich damit sagen will ist, dass uns über die Medien nur ein Teil der Wahrheit dargestellt wird. Und dass nicht alles, was in den Medien berichtet wird, auch tatsächlich der Wahrheit entspricht.
    Ich will dich gar nicht davon abhalten. Versuch es! Vielleicht ist es genau das richtige für dich. ich würde sie auf jeden Fall lesen. Aber bereite dich schon mal auf dumme Kommentare vor 😉

  17. Antworten

    Kato

    21. Juni 2015

    Ich würde mich sehr freuen, wenn mehr BloggerInnen über ernste Themen (v.a. den Umgang mit Flüchtlingen) schreiben würden.

  18. Antworten

    ulli ks

    21. Juni 2015

    Liebe Mirela!

    Ich versuche mal zu schreiben trotz der Sprachlosigkeit, die die Geschehnisse und Vorkommnisse der letzten Zeit bei mir ausgelöst hat. Ich hoffe inständig, dass nun nicht wieder eine lange Durststrecke kommt, in der ich mich im Ausland schäme zu sagen, dass ich aus Österreich komme und in der so viel nachhaltiger Schwachsinn durch die politische Landschaft passiert wie vor einigen Jahren.
    Wie kann die Bevölkerung nur so rasend schnell vergessen, dass wir heute noch an den Auswirkungen der Blau Schwarzen Katastrophenregierung knabbern?

    Aber das Vergessen oder sich nicht der Verantwortung stellen hat in Österreich ja eine sehr lange und tief verankerte Tradition….

    Ich bin wütend, traurig und beschämt!

    LIeben Gruß,
    ulli ks

  19. Antworten

    Genya

    21. Juni 2015

    Vielen Dank für diese Offenheit und diese tollen Post!
    Ich stimme dir vollkommen zu. Blogs sollten nicht nur genutzt werden um die schönen Seiten des Lebens
    zu präsentieren, sondern auch die schlimmen Dinge preiszugeben.
    Immerhin haben wir noch das Recht zur Meinungsfreiheit.
    Ich kann dich gut verstehen, dass du kritisch oder ängstlich dem gegenüber bist, sowas zu veröffentlichen.
    Allerdings fehlt mir persönlich genau so etwas in den Blogs!
    Ich habe selber auch noch nichts politisches veröffentlicht auch wenn ich mich Privat damit beschäftige.
    Meinen Respekt und meine Aufmerksamkeit hast du defintiv für solche Beiträge!
    Liebe Grüße <3

  20. Antworten

    Alissa

    21. Juni 2015

    Ich finde es toll, dass du das ansprichst. Und ich finde: wenn das dein Wunsch ist, solltest du einfach darüber schreiben! Dein Blog, deine Regeln. Mich würden solche Themen auf jeden Fall interessieren!
    Ganz liebe Grüße <3
    Alissa
    http://www.alissaloves.wordpress.com

  21. Antworten

    Lini

    22. Juni 2015

    Liebe Mirela!

    Ich vefolge deinen Blog schon etwas länger, aber das war für mich der berührendste Artikel, genau deshalb weil er sich abhebt von der Schikimiki Bloggerwelt und ich erkenne mich darin sehr stark wieder. Das ist kein einfaches Thema und du wirst vermutlich auch genug Leserinnen haben, die du damit nicht erreichst. Aber für die, bei denen es ankommt, bewirkst du vielleicht etwas. daher kann ich mich nur dafür aussprechen, dass du weiterhin auch solche Artikel schreibst! Ich lese sie bestimmt 🙂

    Liebste Grüße,
    Lini

  22. Antworten

    Clara

    22. Juni 2015

    Hey, ich bin sonst immer nur stiller LEser, aber hier muss ich mal meinen Senf dazu geben: BITTE schreib über das, was dich bewegt! Schreib über Innen-, Außen-, Wirtschafts-, Flüchtlings- und sonstwas- Politik! Sei der erste Blog, der sich mal nicht nur mit den rosaroten Dingen im Leben befasst! Genauso wie du sehe ich die Lifestyle Blogosphäre oft abgekapselt vom Weltgeschehen, niemand scheint sich für andere Dinge als Fashion, Fitness, Food und Fun zu interessieren! Und jedes Mal denke ich mir, da fehlt doch was, da fehlt doch irgendwie Tiefgründigkeit. Also: Trau dich! Und ich hoffe es ziehen noch ein paar mit 😉

  23. Antworten

    Tanja

    22. Juni 2015

    Super! Danke!

  24. Antworten

    Ann Cathrin

    22. Juni 2015

    Danke für die Worte. Mir geht es so oft genauso und ich weiß nicht wie ich meine Gedanken richtig in Worte fassen und dann auch noch niederschreiben kann. In letzter Zeit bin ich einfach nur wütend über das was hier in Deutschland, ja in ganz Europa passiert.

    Ich hoffe mehr solche Beiträge in Zukunft von Dir lesen zu dürfen!

  25. Antworten

    Nazli

    23. Juni 2015

    Ich bin auch 1992 nach Österreich gekommen und damals gab es wirklich keinen Hass – absolut nicht. So traurig wie sich Österreich entwickelt hat….Ich möchte auch nicht nur tatenlos zusehen aber ich hab absolut keinen Schimmer wo ich anfangen soll…Je mehr ich daran denke, desto depressive werde ich.

  26. Antworten

    Carrie

    24. Juni 2015

    super beitrag, weiter so

    http://carrieslifestyle.wordpress.com
    Posts online about Tahiti, Vienna, Auckland…

  27. Antworten

    Verena

    24. Juni 2015

    Du sprichst mir aus der Seele!!
    Man darf einfach nicht mehr wegschauen…

  28. Antworten

    Fritzi

    24. Juni 2015

    Egal, ob Charlotte, Clara oder Lea – ich bin mit allen Kommentatoren d’accord. Aber ein Nicken vor meinem Rechner siehst du nicht. Deswegen sage ich „ja“. Ja, zu mehr Themenvielfalt und politischem Engagement auf deinem Blog. Eine tolle mutige Veränderung. Und du bist ja immer noch du und dafür lieben dich deine Leser. Toll! Gruß Fritzi

  29. Antworten

    lila

    26. Juni 2015

    Ich finde es toll und wichtig, wenn du auch über politische Themen schreibst. Lifestyle-Bloggerinnen haben so viele Leserinnen, da finde ich es angebracht, diese Diskursmacht zu nutzen. Rassismus, Sexismus und Co lassen sich so leicht populistisch vernutzen, wenn zu viele schweigen. Auch Ärgern reicht da nicht, deshalb kann ich nur allen empfehlen, sich in politischen Gruppen/Organisationen zu engagieren – da gibt es unzählige Möglichkeiten!

  30. Antworten

    Katharina

    30. Juni 2015

    Liebe Mirela,

    danke für diesen tollen Eintrag!
    Ich finde es gut, dass auch einmal über etwas anderes berichtet wird als über die üblichen Themen (Mode, Lifestyle, Kosmetik). Ich verstehe die Problematik, die sich hier in Österreich gerade auftut, auch nicht ganz. Es kommen viele Dinge zusammen (die Anschläge in Kuwait, Tunesien und Frankreich) und ich denke, dass bei sehr vielen Leuten dadurch ein Hass geschürt wird. Viele verstehen auch nicht, dass es Unterschiede von Asylanten und Immigranten gibt. Mein Papa hat mir schon als kleines Kind (ein bisschen fragwürdig ist das zwar, aber nvm :)) etwas gesagt, das (leider) wirklich der Wahrheit entspricht: 80% aller Leute sind „dumm“. Die restlichen 20% seien „normal“ oder „intelligent“. Ich weiß nicht, ob das nicht ein ziemlich großes Vorurteil gegenüber vielen Menschen ist, aber er scheint irgendwie Recht zu haben. Es fehlt vielen Leuten an so vielen Dingen: Wissen, Bildung, aber auch mit emotionaler Intelligenz sind viel weniger ausgestattet als man denkt. Ich frage mich oft, wieso ich denn in meinem Umfeld keine Leute habe, die Kommentare von sich geben, bei denen es mir die Haare aufstellt (Stichwort eaudestrache). Aber ich glaube, dass man sich sowieso fast nur in einem gewissen Sinus-Milieu aufhält und die anderen nur leicht streift (z.B. bei Begegnungen im Supermarkt oder in der Straßenbahn). Du als Bloggerin mit einer großen Leserschaft hast die Möglichkeit, über Dinge zu schreiben, die man vielleicht so nicht überall liest. Und wenn du nur einen einzigen deiner Leser wachrüttelst, hast du schon mehr getan als viele andere. Da komm ich mir ja fast schon ein bisschen blöd vor, weil ich neben Kosmetik und Lifestyle über mein Leben als Model berichte, aber immerhin tut das zumindest sonst niemand. Wenn du das Bedürfnis hast, mehrere dieser Artikel zu verfassen, dann trau dich nur!

    xx
    Kat

    http://www.teastoriesblog.squarespace.com

  31. Antworten

    Svea

    1. Juli 2015

    Liebe Mirela,
    gerade durch diesen Beitrag bin ich auf deinem Blog gelandet! Ich finde es wichtig, nicht nur über die schönen Dinge zu lesen bzw. zu reden! Und wenn es dir am Herzen liegt, solltest du auch hier darüber schreiben.
    Eine Leserin hast du dadurch (und weil mir deine anderen Artikel natürlich auch gefallen ;)) mehr!

  32. Antworten

    Christina

    1. Juli 2015

    weiter so!
    Ich glaube dass Du die richtigen Fragen stellst. Und die Tatsache, dass dein inneres Ich rebelliert und agieren will (obowhl du jetz tnoch nicht weißt wie) ist ein Zeichen, dass Du vlt die Inhalte, über die Du schreibst, überdenken solltest.

    Jetzt bist Du jung und engagiert. Du bist intelligent. Nutze diese Energie für etwas sinnvolles. Dafür etwas zu verändern. Und wenn es nur kleine Veränderungen sind.
    Aber verplempere Deine Zeit nicht nur damit, über Mode und Make up und Lifestyle zu schreiben. Das ist doch nicht der Sinn eines Lebens. Besonders wenn das eigene Moral- und Werteverständnis so stark aufkeimt und heraus will.

    Tolelr Post!!

    viele Grüße aus Deutschland,
    Christina

  33. Antworten

    Anna

    6. Juli 2015

    Liebe Mirela!

    Ich finde es toll, dass Blogger auch mal diese Seite des Lebens teilen.. Nicht immer nur die schöne, tolle Welt präsentieren, sondern auch mal zeigen, wo es brennt, was gerade falsch läuft in unserem Land/auf der ganzen Welt.

    Auch wenn es nur ein kleiner Schritt ist, dass du deine Meinung über aktuelle Geschehnisse preis gibst, glaube ich doch, dass du vielen die Augen öffnest und ihnen zeigst dass es auch wichtigere Dinge gibt, für die man sich einsetzen kann.
    Oder sich zumindest darüber zu informieren, dass man sich eine Meinung bilden kann und weiß was alles passiert…

    Ich hoffe, dass sich mehr junge Menschen für all das interessieren oder durch diesen Post gefallen daran finden!

    Also ich würde es toll finden, wenn du auch weiterhin über Politik schreibst. Alleine schon deswegen, weil es unser ganzes Leben bestimmt!

  34. Antworten

    kirschbluetenschnee

    8. Juli 2015

    Mir ging es genau wie dir, ich habe lange überlegt, ob der Blog, so wie ich ihn betreibe, wirklich das ist, was ich möchte.
    Ist das ernsthaft alles, was ich mitteilen will?

    Ich bin sehr froh, dass du den Entschluss gefasst hast, diesen Schritt zu gehen und auch ernste Themen auf dem Blog anzusprechen. Das ist für mich nur ein Grund mehr deinen Blog zu lesen.

  35. Antworten

    Dani

    9. Juli 2015

    Liebe Mirela. Mir gehts genauso. bin selber „Ausländerin“. Habe letztes Mal mitbekommen, wie im Fernsehen gesagt wurde, man solle die Flüchtlinge verbrennen.
    Ich habe keine Worte für solche böse Aussagen. Was im Moment abgeht, nicht nur in Österreich, ist äussert bedenklich. Aber viele Politiker sind damit überfordert. Ich bin froh, dass Blogs wie deiner auch solche Dinge ansprecht. Bin gespannt auf deinen nächsten Bericht. LG

  36. Antworten

    Lizzy

    10. Juli 2015

    Schwierig. Einerseits fände ich es gut, wenn auch auf Lifestyle Blogs ernste Themen zur Sprache kommen, weil dann auch Menschen erreicht werden, die sich sonst nicht so intensiv über Politik informieren.
    Aber andererseits macht die Aufteilung zwischen Politik- und Lifestyleblog schon irgendwie Sinn. Es gibt einfach kaum Blogger, die sich sowohl vertieft mit Politik auskennen, als auch interessante und unterhaltsame Lifestyle Artikel schreiben können.
    Du kannst es ja einfach mal ausprobieren und schauen, wie es ankommt.

  37. Antworten

    Lisa

    13. Juli 2015

    Liebe Mirela,

    durch dein Zuckerfrei-Projekt bin ich vor einer ganzen Weile auf deinen Blog gestoßen und seit dem immer mal wieder eine stille Leserin. Jetzt muss ich dir aber sagen, wie mutig und toll ich diesen Anfang finde! Du bist eine tolle Schreiberin, ich lese deine Beiträge sehr gern. Für mich sind sie besonnen geschrieben und ich habe das Gefühl, du stehst hinter dem was du sagst – und du hast das nicht einfach nur so gesagt. Das ist viel Wert.

    Ich freue mich auf den Sommer!

  38. Antworten

    Carrie

    14. Juli 2015

    toller beitrag

  39. Antworten

    Doris

    16. Juli 2015

    Hi Mirela, ich finde deinen Beitrag wirklich sehr gelungen, und auch sehr mutig, dass du deinen Blog quasi als Plattform zur Verfügung stellst, um über Themen wie diese zu diskutieren, da man ja üblicherweise nicht nur positive Reaktionen erlebt. Ich für meinen Teil möchte nur kurz auch etwas dazu einwerfen, bzw. zu bedenken geben. Du fragst, ob es am Denken der Leute etwas verändern würde, wenn man darüber redet bzw. informiert. Aber genau die Informationen, die sich viele Leute wünschen, gibt einem niemand, nämlich wann haben wir genug Flüchtlinge im Land? Was passiert weiter mit ihnen? Sollen sie alle bei uns Arbeit finden? Mit welcher Bildung? Warum bekommen österreichische Obdachlose nichts von der Unterstützung, die Flüchtlingen zuteil wird? Wenn alle diese Menschen bei uns ansässig werden, wer kümmert sich um den Wiederaufbau deren Länder, wie es einst auch unsere Vorfahren gemacht haben, dank derer wir nun diesen „Wohlstand“ erleben dürfen?
    Die meisten Menschen sind nicht aus Prinzip gegen alles Fremde, aber wenn man von der Politik einfach überfahren wird, und nichts erfährt, was die Zukunft bringt (ausser Zahlungen ohne Ende nach Griechenland und der Vormarsch radikaler Islamisten, die auf der ganzen Welt die Ungläubigen auszurotten versuchen), ist Skepsis und irgendwann auch Ablehnung auch nicht sooo verwunderlich, oder?
    Und was unseren „Reichtum“ betrifft: Ich arbeite inzwischen in einem helfenden, sozialen Beruf. War vorher im Handel tätig, habe 1.050 Euro verdient. Als ich arbeitslos wurde, hatte ich die Wahl zwischen meine Miete/Telefon/Strom bezahlen und mir Essen zu kaufen. Auch bei uns kann der soziale Abstieg recht schnell und ohne Eigenverschulden gehen, nur hört man von unseren sozial Schwachen und Bedürftigen überhaupt nichts mehr. Und glaub mir, ich weiss berufsbedingt, dass es genug davon gibt.
    Ich bekomme viel davon mit, was die Menschen hier belastet und bewegt. Und deswegen mein kleiner kritischer Einwurf, um vielleicht auch die „andere Seite“ ein wenig besser zu verstehen, warum nicht jeder sofort mit offenen Armen und bereitwillig in alle Unendlichkeit Flüchtlinge aufnehmen will…

  40. Antworten

    prinzessin_paprika

    24. Juli 2015

    Ich hoffe, ich kann Dir einen Vortrag auf Youtube verlinken – es geht hier um das sogenannte Empörungsmanagement.
    Sehr reflektiert und ruhig werden viele Zusammenhänge dargestellt:
    https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M
    falls das nicht funktioniert: Rainer Mausfeld „Warum schweigen die Lämmer“ – auch die in einem extra Video gezeigte Diskussion ist aufschlußreich.

    Sehr gut für meinen geistigen Input empfinde ich die Nachdenkseiten. Ich bin nun schon seit 2004 Leserin der Webseite – und auch in bezug auf Griechenland ist einiges sehr Erhellendes geschrieben worden.

    Liebe Grüße
    prinzessin_paprika

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