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Wie ich auch an Home Office-Tagen produktiv bleibe und welche Playlist dabei läuft.

29. September 2017 2 Comments

Werbung // In Zusammenarbeit mit Microsoft.

Anfang September habe ich euch im Life Update von meinem neuen Job als Digital Strategist erzählt. Was ich unerwähnt ließ, für einige aber sicherlich keine Überraschung ist, da ich es hin und wieder auf Instagram erwähne: Wir haben zwar ein Büro in Wien, aber an manchen Tagen gibt es bei uns auch Home Office. Sei es an Fenstertagen, wenn man sich vielleicht nicht so gut fühlt, aber eine Krankmeldung übertrieben wäre (Hallo Endometriose! Da arbeitet es sich mit Wärmeflasche einfach besser) oder wenn der Großteil der Kollegen auf Terminen ist und man sonst alleine im Büro wäre. Außerdem sind dann ja auch noch Abende und Wochenenden, an denen man Dinge für den Blog erledigt und sich ebenso daheim konzentrieren muss.

Als Microsoft vor einigen Monaten wegen einer neuen Kampagne auf mich zukam, war ich sehr neugierig. Wie ihr sicherlich wisst, verwende ich seit knapp 2 Jahren privat und auch beruflich Apple-Geräte und fand den Ansatz spannend, meinen Alltag als Mac Userin festzuhalten. Office gehört für mich schon seit jungen Jahren auf jeden Rechner (vor allem während meiner Zeit auf der HAK wurden die Programme intensiv genutzt – Laptopunterricht sei Dank) und Tools wie One Drive habe ich in den letzten Jahren zu schätzen gelernt.

Gerade wenn man von Zuhause aus arbeitet, lauern so viele Ablenkungen und man hat keinen „sozialen Druck“ wie im Büro oder Coworking-Space. Ich weiß nämlich, wie schwer es manchmal sein kann motiviert und strukturiert zu bleiben. Da Produktivität in jederlei Hinsicht in meinem Berufsalltag, aber auch beim Bloggen, eine wahnsinnig große Rolle spielt, will ich euch heute ein paar Tipps geben um auch im Home Office möglichst effizient zu sein:

1. Auch an Home Office Tagen früh aufstehen

Egal ob ich ins Büro muss, einen freien Tag habe oder von Zuhause aus arbeite: Ich stehe (fast) immer zur gleichen Zeit auf. Am Wochenende stelle ich mir zwar keinen Wecker, aber meine innere Uhr lässt mich auch da selten länger schlafen. Das hat den Vorteil, dass ich schon morgens viel erledigen kann und mein Rhythmus nicht durcheinander kommt. Würde ich an Home Office-Tagen bis 9 Uhr schlafen, erst dann frühstücken und mich herrichten, wäre mein Vormittag massiv unproduktiv.

2. Pyjama vs. Jeans und Bluse

Die Vorstellung den ganzen Tag im Pyjama zu verbringen klingt zwar wahnsinnig verlockend, ich muss aber zugeben, dass ich so viel weniger erledige. Pyjama oder Jogginghose bedeuten für mich Entspannung und das passt mit einer langen To Do-Liste nur bedingt zusammen. Sobald ich ein richtiges Outfit trage, kommt die Motivation mich an den Schreibtisch zu setzen fast von alleine.

3. Ein richtiger Arbeitsplatz ist Gold wert

Beim Suchen meiner neuen Wohnung waren zwei Dinge für mich besonders wichtig: Ein eigenes Schlafzimmer und ein Wohnzimmer, in dem auch mein großer Schreibtisch Platz hat. Ich würde wahnsinnig werden, wenn mein Bett im selben Raum wie die Küche, der Esstisch und der Arbeitsbereich wären. Nach der Arbeit muss ich abschalten können und das geht nur, wenn ich sie nicht mit ins Schlafzimmer nehme. Etwas, was mich in der WG damals immer massiv gestört hat. Viel zu groß war die Versuchung einfach vom Bett aus zu lernen oder zu arbeiten, dabei wird man schnell müde oder neigt dazu einfach Netflix einzuschalten und eine Folge nach der anderen anzusehen. Das ist zum Glück Geschichte.

Neben einer großen Arbeitsfläche und genug Stauraum sind aber auch passende Arbeitsgeräte ziemlich wichtig. Seit etwa 2 Jahren habe ich ein 13 Zoll MacBook an meiner Seite und so praktisch es auch ist – auf Dauer wird das ziemlich unbequem. Deshalb habe ich mir Anfang des Jahres einen 27 Zoll Monitor mit 4K Auflösung, ein Trackpad und eine Tastatur gekauft. Mit diesem Setup bin ich ziemlich glücklich und so macht das Bilder bearbeiten nicht nur auf dem Retina Display des MacBooks Spaß. So gern ich auch am MacBook direkt arbeite – ein großes Display macht einfach Spaß!

4. Die Sache mit der Software

Natürlich dürfen Programme wie Photoshop und Lightroom nicht fehlen, aber auch Office mit Powerpoint, Word und Excel ist bei mir ständig in Verwendung. Egal ob zum Mitschreiben bei Calls, Erstellen meines Media Kits oder auch für Reportings, genauso wie OneDrive zum Synchronisieren von Daten. Es ist nämlich vollkommen egal welche Hardware und Software ich oder Kollegen/Kunden nutzen, mittlerweile ist die Kompatibilität zwischen Apple und Microsoft erstaunlich gut und da genieße ich es Programme verwenden zu können, mit denen ich schon seit Jahren arbeite. Mails beantworte ich über das Standardprogramm, aber hier Suche ich noch nach einer perfekten Lösung. Zurzeit habe ich nämlich nur meine Arbeitsmails im Griff, aber das Blog-Postfach geht leider regelmäßig über. An Apps verwende ich sonst liebend gerne Pocket (Speichern von Artikeln und Links), Unum (für den roten Faden im Instagram Feed), Snapseed (Bildbearbeitung), VSCO (die besten Filter), das vorhin erwähnte OneDrive (praktische Synchronisierung von Bildern und Dateien) und Asana (für Tasks und To Do-Listen).

5. Zeitplan mit Prioritäten erstellen und Pausen bewusst genießen. 

In den eigenen vier Wänden lauern überall Versuchungen. Wäsche waschen, backen, den Kleiderschrank aussortieren, auf der Couch faulenzen, Serien schauen und noch so viel mehr. Ich habe mir deshalb angewöhnt montags einen Wochenplan mit den Aufgaben zu erstellen, die ich erledigen muss. Egal ob Privates, für die Arbeit oder den Blog. Jeden Morgen schreibe ich dann einen Zeitplan für den jeweiligen Tag mit Dingen, die schnell zu schaffen sind oder einfach länger brauchen.

Hier gehe ich nach der klassischen 80/20-Regel vor und erledige Dinge, die nur 20% der Zeit brauchen am besten sofort. Wie das Versenden eines Reminders, ein kurzer Anruf oder Überweisen einer Rechnung. Das sind Dinge, die ich oft aufschiebe, aber mir ein kleines Erfolgsgefühl geben, wenn ich sie erledige.

Größere Aufgaben sortiere ich nach Prioritäten und entscheide, was möglichst am Wochenanfang erledigt werden muss, welches Projekt vielleicht Vorrang hat und was noch warten kann. Dafür nehme ich mir dann Zeit und versuche dazwischen keine Nachrichten zu lesen, nicht auf Instagram oder Facebook zu schauen und ignoriere auch meine Mails. Apropos Mails: Am besten einen Zeitblock dafür einplanen und dann beantworten, nicht zwischendurch sobald eine im Postfach erscheint. Das bringt mich nämlich nur aus dem Konzept, vor allem wenn ich sehr konzentriert bin. Multitasking ist zwar schön und gut, aber ich bin nachts nicht umsonst am produktivsten. Kein Wunder, denn da werde ich nur selten abgelenkt. Das sollte man sich auch tagsüber im Hinterkopf behalten und deshalb auch nicht tausend Dinge gleichzeitig machen.

Pausen genieße ich dafür bewusst (weg vom Schreibtisch!) und mache in dieser Zeit auch keine Dinge, die auf der To Do-Liste stehen. Ich schreibe auch auf keine Nachrichten zurück, die mit der Arbeit zusammenhängen. Dafür melde ich mich bei Freunden, mache mir einen Tee oder koche in den längeren Pausen etwas. Gerade, wenn man von Zuhause aus arbeitet, muss man Freizeit und Arbeit versuchen zu trennen. Sonst leidet die Produktivität oft darunter.

6. Deadlines setzen.

Ja, ich gebe es zu, ich gehöre zu diesen furchtbaren Menschen, die fast alles auf den letzten Drücker erledigen. Ich kann es mir einfach nicht abgewöhnen. Schon in der Schulzeit nervte mich diese Eigenschaft, aber mittlerweile habe ich mich damit abgefunden. Ich gebe dann einfach alles und bin trotzdem sehr detailverliebt und perfektionistisch. Wenn man das erstmal hingenommen hat, kann man diese Erkenntnis für den Arbeitsalltag nutzen und sich bewusst Deadlines setzen bzw. welche vereinbaren. Schon vor 3-4 Jahren hat es mir sehr geholfen bei Blogparaden mitzumachen, weil ich wusste, dass ich an einem fixten Tag einen Beitrag auf dem Blog veröffentlichen muss. Genauso auch Kooperationen. Nicht anders ist das im Job. Wenn etwas nicht eilt, setze ich mir persönlich trotzdem eine Deadline, denn so arbeite ich viel effizienter.

7. Die richtige Musik. 

Wer mich schon länger verfolgt, weiß, dass ich Musik unglaublich liebe und am besten den ganzen Tag im Hintergrund laufen habe. Schon in der Schule habe ich mit leiser, nicht ablenkender Musik am besten gelernt und handhabe das heute auch beim Arbeiten. Je nach Stimmung höre ich mal klassische Musik, Electro oder auch einfach nur Lieder, die gute Laune machen. Nachdem ich schon viel zu lange keine Playlist mehr veröffentlicht habe, war es an der Zeit euch mit meinen derzeit liebsten, schon herbstlichen, Home Office Lieder zu versorgen. Voilà:

Wie bleibt ihr produktiv, wenn ihr Zuhause arbeitet, bloggt oder lernt? Vielleicht habt ihr ja den ein oder anderen Geheimtipp?

2 Comments

  1. Antworten

    Blush&Sugar

    29. September 2017

    Ich kann deine genannten Punkte alle bestätigen. Ich arbeite auch oft von zu Hause aus, meistens Freitags, da im Büro alle unterwegs sind und ich die Sachen zum fertigmachen schon Donnerstags mitnehme.
    Schnell lässt man sich ablenken und kommt einfach nicht so voran, wie man es sich wünscht. Ich stelle in meiner Working-Time alles offline, sodass ich nicht in Versung komme, mich von Instagram und Co. ablenken zu lassen. Feste Zeiten habe ich mir auch eingeplant, sowie einen schönen Platz zum Arbeiten gestaltet 🙂
    Deine Playlist hab ich mir direkt mal gespeichert und schon in ein paar Songs reingehört 🙂

    LG Manuela
    Blush & Sugar

  2. Antworten

    Fashionqueens Diary

    30. September 2017

    Vieles kann ich gut nachempfinden, seitdem ich selbstständig bin, hat sich auch bei mir der Tagesablauf gewaltig verändert. Ich muss zugeben, dass ich an vielen Tagen gern schon morgens um 5 (!) Uhr am Schreibtisch sitze und dann schon um 11 oder 12 Uhr sagen kann: Alles erledigt, Feierabend! Außerdem liebe ich diese Ruhe am Morgen 🙂

    Lediglich beim Outfit bin ich ein wenig anders. Gemütliche Klamotten müssen sein. In Jeans oder Bluse an den heimischen Schreibtisch geht bei mir gar nicht 😀 Im Sommer darf es gern der luftige Jumpsuit sein, bei kühleren Temperaturen eine bequeme Legging/Jogginghose plus Hoodie oder Oversize-Shirt. Das Privileg, mich so kleiden zu können wie ich mag, genieße ich fast mit am meisten 😀

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