coral and mauve

Das Frühstück ist eine meiner liebsten Mahlzeiten des Tages, vor allem wenn ich mir viel Zeit dafür nehmen kann. Am liebsten esse ich Pikantes wie Brot mit Aufstrichen oder auch Eier, dazu gerne frische Paprika, Gurke oder Tomate. Manchmal habe ich aber auch Lust auf etwas Süßes! Erst vor wenigen Tagen wollte ich wieder Müsli essen, war aber gelangweilt von den Mischungen die in unserem Vorratsschrank stehen. Seit ich auf den Zuckergehalt von Müsli achte, vermisse ich vor allem die Crunch-Müslis sehr, kaufe sie aber nicht mehr, da sie teilweise genauso viel Zucker enthalten wie so manche Süßigkeit. Glücklicherweise kann man Knuspermüsli, oder auch Granola genannt, ganz einfach selber herstellen! Also durchstöberte ich einige Blogs und fand das Rezept von Brooklyn Atlas, das vor allem durch das Quinoa spannend klang.  Kurze Zeit später stand ich auch schon in der Küche und sah den Flocken beim Rösten im Ofen zu. Und es duftete so unglaublich gut! Das fertige Granola kombinierte ich mit Naturjoghurt, Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren und es war einfach köstlich!

Homemade GranolaIhr könnt statt den Mandeln natürlich auch andere Nüsse nehmen, ich stelle mir vor allem Haselnüsse sehr lecker vor! Wer es fruchtiger mag kann auch getrocknete Cranberries, Äpfel, Mangos, Marillen, Zwetschken oder auch Rosinen untermischen. Ich mag Trockenobst im Müsli aber nicht ganz so sehr, deshalb habe ich nur eine Basismischung gemacht (inspiriert vom Quinoa Granola) und esse frisches Obst dazu. Probiert es auf jeden Fall mal aus, es geht super einfach und schnell, ihr könnt es ganz noch eurem Geschmack mischen und selber entscheiden wie süß es wird. Ich denke, dass es vor allem für Allergiker eine super Alternative zu gekauftem Müsli ist.

Homemade Granola
Rezept (für ca. 300 Gramm):

10 EL 5-Korn-Flocken (Weizenflocken, Gernstenflocken, Haferflocken, Roggenflocken und Reisflocken)
4 EL Sojaflocken
4 EL zarte Haferflocken
6 EL gepuffter Amaranth
4 EL Kokosflocken
4 EL Quinoa (gewaschen)
2 EL geschrotete Leinsamen
4 TL Chiasamen
2 EL gestiftete Mandeln
4 EL gehobelte Mandeln
Prise Zimt
4 EL Agavendicksaft
2 EL Rapsöl

Den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen und ein großes, flaches Backblech mit Backpapier auslegen. Alle Flocken, Samen, Mandeln und eine Prise Zimt in eine Schüssel geben und vermischen. Nun muss das Granola noch eine leicht klebrige Konsistenz bekommen, dafür kann man neben dem Agavendicksaft je nach Geschmack auch Honig oder Ahornsirup nehmen. Danach das Rapsöl dazugeben, alles gut vermischen und auf dem Backblech verteilen. Wer es besonders süß und crunchy mag, kann jetzt auch noch ein wenig Kristallzucker auf der Müslimischung verteilen, dieser karamellisiert im Ofen. Das Granola nun 15-20 Minuten im Ofen backen und immer wieder mischen, da es vor allem an den Rändern schnell zu braun wird. Wann man weiß, dass es fertig ist? Es duftet unglaublich lecker in der Küche und die Flocken und Mandeln sind gut durchgeröstet. Danach muss man es einfach noch ein wenig auskühlen lassen, erst so wird es richtig knusprig. Am besten lagert man es in einer Vorratsdose in einem kühlen und dunklen Schrank, so hat man lange Freude daran.

Ich esse das Granola besonders gerne mit Naturjoghurt und frischen Früchten, natürlich kann man es aber auch mit Milch genießen auch mit anderen Müslis mischen.

Homemade Granola

Esst ihr gerne Müsli zum Frühstück? Habt ihr schon einmal euer eigenes Granola gemacht?

16 Comments

  1. Antworten

    Theresi .

    24. Juli 2013

    Ich esse morgens auch gern Naturjoghurt mit Beeren und Müsli. Mein Lieblingsmüsli ist das Früchtemüsli von Vitalis. ( Das eignet sich auch klasse zum bachen). Aber auch Edeka hat ein mega leckeres Müsli mit Dinkelflocken. Ich liebe ja Dinkelprodukte. Egal ob Nudeln, Brötchen oder eben Müsli.

    Liebste Grüße,
    Theresi.<3

  2. Antworten

    Beauty Fashion Skin Care Blog - Girlie Blog Seattle

    24. Juli 2013

    Wow. Looks awesome.

  3. Antworten

    Soraya

    24. Juli 2013

    Das klingt total köstlich! Aber wo bekommt man denn Chiasamen her?

  4. Antworten

    Soraya

    24. Juli 2013

    @Mirela

    Cool, danke für den Tipp! 🙂

  5. Antworten

    Isy

    24. Juli 2013

    Sieht wirklich sehr lecker aus! Ich würde so gerne mehr Müsli essen, aber ich vertrage leider nicht so viel und esse es deswegen auch nur sehr selten… Bevor ich wieder Bauchschmerzen kriege 🙁 Aber ich glaube, ich muss das auch mal probieren, vielleicht geht es ja etwas besser 😀

  6. Antworten

    Helly

    24. Juli 2013

    Ich liebe es auch total ausgiebig zu frühstücken! Und dieses selbstgemachte Knuspermüsli hört sich so gut an – danke für die Inspiration 🙂

  7. Antworten

    Mirela

    24. Juli 2013

    @Soraya Ich hab meine im Reformhaus gekauft, man kann sie aber zum Beispiel auch bei Amazon bestellen 🙂

  8. Antworten

    Mirela

    24. Juli 2013

    @Theresi . Bei Dinkel bin ich ja irgendwie eigen, als Brot mag ichs sehr gern, aber Dinkelnudeln find ich ganz schlimm. Die schmecken mir irgendwie ZU gesund, nehm lieber normale Vollkornnudeln 😉

  9. Antworten

    charlotte

    24. Juli 2013

    Mmmh das klingt lecker, sowas wollte ich bisher auch schon länger ausprobieren! Das stimmt die fertigen Müslis überzeugen mich auch nicht mehr richtig :/

  10. Antworten

    Sarah ♡

    24. Juli 2013

    Mhh das sieht super lecker aus!

  11. Antworten

    Isabell

    25. Juli 2013

    Wie ist den Quinoa ungekocht? Ist das dann nicht sehr hart? Ich liebe Chrunhy Müslis auch, aber nehme sie auch nie wegen dem Zuckergehalt. Das einzige was ich ab und zu kaufe ist das Hafer-Dinkel Chrunch von Alnatura. Der ist nur mit Reissirup gesüßt.

    lg

  12. Antworten

    Anonymous

    25. Juli 2013

    Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

  13. Antworten

    Leonie Soyel

    25. Juli 2013

    noch nicht gemacht, aber dank deinem rezept werde ich es demnächst ausprobieren. schaut lecker aus!

  14. Antworten

    Lisa Lait

    31. Juli 2013

    Das sieht so unglaublich gut aus 🙂 endlich lese ich mal das Wort „Zwetschge“ in einem Blog und nicht immer nur Pflaume 😀 nein, Späßchen beiseite.

    Meine Lieblingsmahlzeit ist auch das Frühstück, aber oft nehme ich mir nicht genügend Zeit dafür. Darum liebe ich es umso mehr, wenn ich mal im Urlaub bin und das Frühstücksbuffet voll auskosten kann 🙂

    Aber das Rezept klingt sehr lecker, vielleicht hab ich mal Zeit, das auszuprobieren 🙂 Haselnüsse mag ich aber nicht, ich würde eher Cashewkerne bevorzugen 🙂

    Liebste Grüße
    Lisa

  15. Antworten

    Diorella

    7. August 2013

    Danke Mirela für die lieben Worte. Ich habe auch deinen Abnehmweg mitverfolgt und bin begeistert. 71kilo ahh das wäre ein Traum! Du bist auf jeden Fall sehr diszpliniert, sonst hättest du nicht schon so viel abgenommen. Manchmal hat man einfach seine Phase, wo man nicht so motiviert ist. Ich wünsch dir auch viel Erfolg noch! Lijep pozdrav und ich hoffe, dass wir nicht so viel über Bajram naschen 🙂 🙂 LG Aida

  16. Antworten

    Anja

    10. September 2014

    Oh, ich liiiebe Müsli zum Frühstück! Das Rezept klingt supergut. Muss ich unbedingt ausprobieren 🙂 Superschönen Blog hast du übrigens – Kompliment! Da muss ich doch gleich followen 🙂 Liebe Grüße aus der Steiermark, Anja

    http://www.haubinger.com

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