coral and mauve

Wenn 2016 ein Soundtrack wäre. Eine ganz persönliche Playlist.

16. Dezember 2016 9 Comments


Einmal Zwinkern und schon ist Dezember. Dieses Jahr verging so rasend schnell, mit vielen Höhen und Tiefen. Dinge die ich verdrängte, Erinnerungen an denen ich festhielt, schöne Momente die mich zum lachen brachten, Entscheidungen die ich hinterfragte und noch so viel mehr. In den letzten Tagen befasste ich mich mit den vergangenen Monaten, weil ich nicht nur funktionieren musste, sondern auf einmal viel Zeit hatte. Zeit nachzudenken, das Geschehene zu reflektieren und mir bewusst zu machen, was dieses Jahr für mich bedeutete. Vorgestern pinnte ich wie wild Zitate auf mein privates Pinterest Board. Gestern widmete ich mich einem kleinen Projekt, das mir half mich an viele schöne Momente zu erinnern. Im Frühling versuchte ich so oft wie möglich ein kurzes Video zu drehen, um am Ende des Jahres einen persönlichen, bewegten Rückblick zu haben (Stichwort: 1 Second Everyday). Nach wenigen Wochen drängte ich es in den Hintergrund, bis ich schließlich ganz darauf vergaß. Gestern versuchte ich allerdings jede noch so kleine Erinnerung einfließen zu lassen, nachzudenken was ich alles erlebt habe und fühlte mich wieder zufriedener.

Kennt ihr das, wenn ihr so viel erlebt und durchmacht und gar nicht mehr genau wisst, wie ihr euch dabei gefühlt habt? Emotionen sind für mich ganz stark an Musik geknüpft, an Melodien und Texte und manchmal habe ich das Gefühl, dass es nur einen Moment und ein Lied braucht, um ganz viele Erinnerungen zurückzuholen. Seit gestern höre ich meine Playlist des Jahres rauf und runter, die sowohl für unglaubliche Glücksgefühle sorgte, mir aber auch Tränen in die Augen trieb. Am liebsten würde ich all die Geschichten, die in meinem Kopf herumschweben, hier niederschreiben. Wenn das bloß nicht so intim wäre. Es geht um Euphorie, Momente der Schwäche, gebrochene Herzen, spannende Abenteuer, Ratlosigkeit, durchtanzte Nächte und aufflammende Liebesgeschichten. Nichtsdestotrotz möchte ich euch einen kleinen Einblick geben. Nicht das große Ganze, aber zumindest ein paar Lieder, die mir dieses Jahr besonders wichtig waren, die ich wieder entdeckt habe oder die mich nicht losließen. „Behind every favourite song, there is an untold story“, weshalb ich meine ganz persönliche Playlist schlussendlich untold stories 2016 genannt habe.

Da sind Lieder, die mich daran erinnern, wie spannend das Jahr anfing. Eine wilde Zeit, die schon viel zu weit weg scheint, dank der ich aber meine Liebe für Indiesongs wieder entdeckte. Als ich meinen Entschluss bestärkte Dinge zu tun, die ich liebe und deshalb auch wieder auf mehr Konzerte ging. Das kitschigste zweite Date, das zu gut in einen Independent-Liebesfilm gepasst hätte. Die Phase, als mein Liebeskummer so groß war und ich froh war so wunderbare Menschen um mich zu haben. Der Konzertfrühling, gefolgt von vielen Reisen unter anderem nach Berlin. Ein Frühsommer, der viele Freundschaften stärkte. Schöne Zufälle und die vorsichtigen Versuche einander näher zu kommen, unterbrochen von noch mehr Reisen. Lieder, die mich an einen großartigen Sommer und vor allem an mein erstes Festival im Ausland erinnern. Bis hin zu einer vertrauten und ruhigen, kalten Jahreszeit.

Welche Lieder habt ihr dieses Jahr besonders oft gehört? Womit verbindet ihr besondere Erinnerungen?

9 Comments

  1. Antworten

    Dani

    16. Dezember 2016

    Ein wundervoller, persönlicher Post. Die gewählte Musik gefällt mir richtig, richtig gut.
    2016 verbinde ich mit Musik wie:
    – „One Dance“ – Drake
    – „Starboy“ – The Weeknd
    – „Hymn for the weekend“ – Coldplay
    – „Wherever I go“ – One Republic
    – „Fast Car“ – Jonas Blue
    – „Send my Love“ – Adele
    – „Pillowtalk“ – Zayn

    • Antworten

      Mirela

      17. Dezember 2016

      Da sind tolle Lieder dabei! Und danke dir 🙂

  2. Antworten

    Julia

    16. Dezember 2016

    Hach, Mirela, eine schöne Auswahl hast du da!
    Mit 2016 kann ich nicht nur einen Song verbinden, das ist zu wenig. Ich habe von September ’15 bis dieses Jahr Februar in einer Konzertarena gearbeitet und habe daher vor allem Künstler, die ich mit Jahr und der tollen Zeit dort verbinde. Allen voran Ellie Goulding, die so ein krasses Highlight zum Ende meines Praktikums war und mich unerwartet total geflasht hat. Vereinzelte Lieder dieses Jahr wären dann noch Tonbandgerät – Kopfland und Sekundenstill; Oh Wonder – Livewire (mein Lieblingslied <3); Mikky Ekko – Love You Crazy; Luke-Sital-Singh – Nothing Stays The Same; Arctic Monkeys – I Bet You Look Good On The Dancefloor; und noch viele viele mehr.

    Vielleicht magst du ja noch einen Konzertrückblick 2016 für uns schreiben, würde mich sehr interessieren. 🙂
    Liebe Grüße,
    Julia

    • Antworten

      Mirela

      17. Dezember 2016

      Oh Sekundenstill hab ich letztes Jahr rauf und runter gehört, so ein schönes Lied! Und Arctic Monkey sind sowieso toll 🙂

      Ich überleg mal, ob mir eine nette Art einfällt, meine Konzerte mit euch zu teilen. Danke für die Idee :*

  3. Antworten

    Ada

    18. Dezember 2016

    Ein toller Blog! Die Idee mit der Playlist, die dein Jahr beschreibt ist super, mit Musik kann man echt durch die Zeit reisen 🙂 ich werde dich definitiv weiterverfolgen!

  4. Antworten

    Claudia

    20. Dezember 2016

    sehr coole idee das jahr mit einem musikalischen rückblick zu beenden und so darauf zurückzuschauen 🙂 persönlich habe ich noch nie so richtigzurückgeblickt wie das jahr für mich war, aber ich habe das gefühl dass dieses jahr ein ziemlich großes für mich und meine zukuft war und das lässt mich vor mich hin lcheln 🙂 leider kenne ich mich nicht so gut mit musik aus und vergesse ständig die interpreten und songtitel, sonst könnte ich jetzt auch ein paar titel zum betsen geben.. aber cih finds auf jeden fall schön, dass du das so wundervol hinbekommeb hast
    grüße aus dem winterurlaub sölden
    Claudia

  5. Antworten

    Sophia

    28. Dezember 2016

    Oh Barfuß am Klavier ist wunderschön! Wirklich ein toller post Mirela denn du hast vollkommen recht, manche Lieder verbindet man automatisch immer mit einem besonderen Jahr/Moment. Manchmal müssen das bei mir nicht einmal schöne Lieder sein, sondern einfach Lieder die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen….

    Ganz liebe Grüße <3

    Sophia

    http://www.piefka.com/

  6. Antworten

    Julia

    4. Januar 2017

    Sehr tolle Playlist liebe Mirela! 🙂 Nebenbei eine total tolle kreative Idee.

    Alles Liebe,
    Julia / http://www.fulltimelifeloverblog.com/

  7. Antworten

    Tamara

    12. Januar 2017

    Ein toller Beitrag !
    Ich mag solche persönlichen Beiträge sehr sehr gerne. 🙂
    Deine Playlist hört sich super an!
    Liebste Grüße Tamara
    http://www.fashionladyloves.com

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