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Projekt Zuckerfrei 10 Tipps Kopie

Ich werde weitermachen, aber weniger streng zu mir sein. So lautete ein Teil meines Fazits zu #projektzuckerfrei, das ich nach zwei Wochen gefällt habe. Wie ging es weiter? Mittlerweile haben wir Tag 33 und mir geht es ganz wunderbar! Nachdem ich meine Gedanken niedergeschrieben und entschieden habe, nicht alles so streng zu sehen, läuft es viel besser und ich denke auch nicht mehr ständig darüber nach. Zuhause bin ich immer noch konsequent, auch unterwegs funktioniert es gut. Ich habe allerdings in Restaurants das ein oder andere Mal ein Dessert gegessen oder einen Cocktail getrunken. Zufrieden bin ich trotzdem und sehe das Projekt nicht als gescheitert an, denn ich habe dadurch wieder eine gesündere Beziehung zu Süßem entwickelt und will das sicherlich noch einige Wochen lang durchziehen. Ich werde das Projekt also nicht plötzlich abbrechen und wieder Marmelade frühstücken und Kuchen bei einem Filmabend essen, sondern den Lebensstil beibehalten. Falls ihr nach meinen Beiträgen zu dem Projekt nun auch Lust bekommen habt für 1-2 Wochen oder auch etwas länger auf zugesetzten Zucker zu verzichten, habe ich nun 10 Tipps gesammelt, die euch dabei helfen könnten und erzähle euch von dem neuen Trend-Superfood, den Basilikumsamen.

1. Definiere dein Vorhaben

Überlege genau worauf du in den nächsten Tagen oder Wochen verzichten willst. Willst du nur auf raffinierten Zucker verzichten oder auch Honig, Ahornsirup, Reissirup und Agavendicksaft weglassen? Oder Zucker generell? Wenn du genaue Regeln aufstellst, fällt es dir leichter dein Vorhaben umzusetzen und am Ball zu bleiben. Ich habe mich beispielsweise dafür entschieden zugesetzten Zucker wegzulassen, durchaus aber Obst oder Milchprodukte zu essen. Auswärts war ich aber nicht so streng, weil ich nach zwei Wochen gemerkt habe, dass das Sozialleben doch mehr darunter leidet, als man denkt.

2. Trinke viel Wasser

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Heißhunger oft einfach deshalb kommt, weil man durstig ist. Trinke also etwa zwei bis drei Liter Wasser am Tag, dadurch lassen sich manchmal auch Kopfschmerzen vermeiden. Wenn du etwas Geschmack brauchst, greife nicht zu so genannten „Near Water Getränken“ aus dem Supermarkt, sondern trinke ungesüßten Tee oder aromatisiertes Wasser. Ich stelle mir gerne eine Karaffe mit Wasser, Zitrone, Gurke, Ingwer und Basilikum auf den Schreibtisch.

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3. Baue täglich Superfoods ein

Hier zitiere ich Hannah: „Superfoods sind natürliche, nicht industriell hergestellte Lebensmittel, die einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen, Enzymen, Aminosäuren und Antioxidantien haben und deshalb “besonders” gesund sind.“

Versuche am besten täglich Superfoods zu essen, sei es im Salat, beim Frühstück oder im Smoothie. Gojibeeren eigenen sich perfekt fürs Müsli oder Porridge, Matcha kann man als Tee zubereiten oder in Smoothies geben und Avocados lassen sich sowieso sehr abwechslungsreich kombinieren. Zum Frühstück als Aufstrich, mit einem Spiegelei oder als Pastasauce mag ich sie besonders gerne. Kürzlich durfte ich auch den neuen Superfood-Drink FRIYA probieren, der allerdings kein Chia, sondern Basilikumsamen enthält. Sie sind reich an Ballaststoffen und Vitaminen, quellen ebenso in Wasser auf und unterstützen den Stoffwechsel, allerdings stammen sie nicht aus Mexiko, sondern aus Italien. FRIYA enthält keinen zugesetzten Zucker und ist überraschend sättigend trotz weniger Kalorien, also ideal für unterwegs. Ich hatte den Drink bereits beim Bloggerflohmarkt mit und war ziemlich froh darüber, weil ich davor keine Zeit mehr hatte etwas zum Essen vorzubereiten. Sonst lassen sich damit auch vegane Puddings und Desserts machen, bei Cooking Catrin findet ihr ein köstliches Rezept für einen Power Snack.

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4. Achte auf verstecken Zucker und beschäftige dich mit Zutatenlisten

Wenn du dich vorher nur wenig damit auseinandergesetzt hast, wirst du in den ersten Tagen viel länger für den Lebensmitteleinkauf brauchen. Lies die Zutatenlisten genau, denn auch Glukose oder Dextrose sind Zucker. Und ja, er versteckt sich in sehr vielen Lebensmitteln wie zum Beispiel in Essiggurken, Crackern, Schinken, Brot, passierten Tomaten oder auch Bohnen aus der Dose. Zunächst scheint es ziemlich erschreckend, aber man findet zum Glück für fast alles Alternativen ohne zugesetzten Zucker.

5. Plane voraus und lasse keine Mahlzeiten aus

Gute Vorbereitung macht unglaublich viel aus! Unterwegs kann es oft schwierig sein zuckerfrei zu essen. Manchmal kann es aber auch passieren, dass man unregelmäßig isst und dann am liebsten zu ungesunden Alternativen greifen möchte oder Heißhunger bekommt. Recherchiere auf Blogs, Rezeptplattformen und Pinterest oder stöbere durch deine Kochbücher und überlege dir, was du essen willst. So hast du immer genug Ideen parat und vermeidest oben genannte Situationen. Ich liebe die Kochbücher Vegetarisch basisch gut* und Vegetarisch basisch gut für jeden Tag* von Natasha und Vicki, aber auch in Deliciously Ella* findet man viele gesunde und zuckerfreie Rezepte.

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6. Geize nicht mit Gewürzen und frischen Kräutern

Ingwer, Zimt, Vanille, Chili und Co. sorgen nicht nur für einen intensiveren Geschmack, sie beugen auch Heißhunger vor. Auch Minze, Basilikum, Rosmarin und andere frische Kräuter eignen sich ideal um Gerichte zu verfeinern.

7. Gesunde Snacks

Wenn dich der Heißhunger doch überkommt, hilft es zu gesunden Snacks zu greifen. Ich esse oft Gemüse wie Karotten, Kirschtomaten oder Gurken, aber manchmal auch frisches Obst (Apfelspalten mit Nussmus und Zimt ist so gut!), gerne auch mit Dips wie Hummus oder Guacamole. Nüsse eigenen sind auch gut als Snack.

Gesunde Süßigkeiten gibt es natürlich auch, allerdings solltest du sie trotzdem nicht täglich essen. Hin und wieder nasche ich gerne Powerbällchen, die sehr süß schmecken, aber ohne zugesetzten Zucker auskommen. Hannahs selbstgemachter Haselnussaufstrich macht Nutella definitiv Konkurrenz, aber auch meine Zuckerfreien Dinkel-Pancakes können eine willkommene Abwechslung sein und bei Heißhunger auf Schokolade oder Kuchen helfen.

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8. Erzähle deinem Umfeld davon und finde Mitstreiter

Weihe deinen Partner, deine Familie, Freunde und Kollegen ein. Es ist so viel einfacher, wenn alle Bescheid wissen und dir deshalb keinen Kuchen anbieten oder der Besuch des neuen Burgerrestaurants auf etwas später verschoben wird. Noch schöner ist es allerdings, wenn sich dir jemand anschließt. Gemeinsam hält man die zuckerfreie Zeit viel leichter durch, denn man kann sich austauschen oder einander ablenken, wenn der Heißhunger plötzlich doch noch kommt. Du kannst natürlich auch in den Sozialen Netzwerken von deinem Vorhaben erzählen, gerade auf Instagram, Facebook und Twitter findet man schnell Mitstreiter.

9. Lenke dich ab und belohne dich manchmal

Und damit meine ich nicht mit Süßem! Belohne dich ab und zu mit Dingen, die du gerne magst oder dir schon länger wünscht. Kaufe dir neue Sportkleidung oder ein tolles Kochbuch, gehe mit Freunden ins Kino oder lege einen kleinen Wellnesstag ein. Auch Ablenkung kann manchmal helfen. Ich merke, dass ich unter Stress, aber auch aus Langeweile gerne zu Süßigkeiten oder Junk Food greife, da hilft es Sport zu machen, spazieren zu gehen oder einfach etwas zu lesen.

10. Lass dich nicht verunsichern

Lass dir nicht einreden, dass du etwas nur halbherzig oder falsch machst. Schlussendlich machst du das für dich und selbst wenn du deine gesteckten Ziele nicht jeden Tag zu 100% umsetzen kannst, mach einfach weiter und sei stolz auf dich.

Wie geht es euch mit dem #projektzuckerfrei? Habt ihr schon einmal auf Zucker verzichtet? Habt ihr noch Tipps? Kanntet ihr Basilikumsamen bereits als Superfood?
Transparenz/Disclosure | *AFFILIATE LINKS | COOPERATION
Produktplatzierung – In Zusammenarbeit mit FRIYA

18 Comments

  1. Antworten

    Barbara

    22. März 2015

    Tolle Tipps! Ich habe mir vorgestern vorgenommen, raffinierten Zucker auch probeweise wegzulassen, ebenso wie Milchprodukte, um meiner Haut etwas Gutes zu tun. Bisher fällt es mir extrem leicht, da ich industriell Verarbeitetes ohnehin meistens nicht essen kann… Ich bin aber ganz entspannt und werde es einfach so durchziehen, wie ich mich wohl fühle.
    Deinen Tipp mit den Gewürzen finde ich sehr gut, überhaupt habe ich gerade ziemlich viel Spaß am Würzen. Und dein Kochbuchregal ist ja mehr als beeindruckend 😀

  2. Antworten

    Make up Eule

    22. März 2015

    Danke für diesen tollen Beitrag! Ich werde ihn mir ausdrucken und mir gut sichtbar hinlegen. Denn ich finde diese Tipps helfen nicht nur beim Zuckerverzicht, sondern generell auch bei der Umstellung zu einer gesünderen Ernährung. Ich möchte mich gerne bewusster und auch gesünder ernähren, aber der Heißhunger auf Süßes wirft mich oft zurück. Deine gesunden Snackideen finde ich super und ich muss mir definitiv Nussmus zulegen.
    Liebe Grüße

  3. Antworten

    Barbara

    22. März 2015

    Ich lebe schon seit mehreren Jahren zuckerfrei und fühle mich seitdem besser. Ich sehe auch, dass immer mehr Menschen zuckerfrei leben. Toller Post.

    Liebe Grüße
    Barbara

  4. Antworten

    Pinkpetzie

    22. März 2015

    Basilikumsamen als Superfood habe ich noch nie gehört. Ich hätte noch jede Menge da, aber die sich für den Verzehr eignen?! Ich versuche grundsätzlich möglichst auf raffinierten und versteckten Zucker zu verzichten. Das klappt phasenweise sehr gut, dann wieder nicht so wie im Moment leider. Wenn der Stress zu groß wird, leidet darunter bei mir immer die gesunde Ernährung. Eigentlich total dumm. Aber du hast schon recht, man sollte sich auch einfach nicht dauernd verrückt machen lassen 😉
    Liebe Grüße an dich

  5. Antworten

    Janine von dreieckchen.de

    23. März 2015

    Liebe Mirela,
    in der Fastenzeit bin ich auch immer zuckerfrei und liebe diese Zeit. Es geht so schnell, dass man kein Verlangen mehr nach Zucker hat und es ist so erschreckend in wievielen Produkten versteckter Zucker ist. Trotzdem sehe ich es genauso wie du, dass man alles nicht zu streng sehen darf und auch guten Gewissens ein Stück Kuchen im Restaurant genießen darf. Weiter so!

    Liebe Grüße
    Janine von dreieckchen.de Nachrichten

  6. Antworten

    Tamina

    23. März 2015

    ich habe eine zeitlang low-carb gegessen. nicht täglich, da man davon natürlich extrem müde ist. low-carb sind so ca. 30g Kohlenhydrate am tag. Ich habe also sehr viel Eiweis und auch Fett (nicht zu viel) gegessen. Also das, was dein Körper am meisten benötigt. Ich habe jetzt mit Crossfit angefangen und wollte dann auch wieder mehr low-carb tage einfügen, aber Crossfit ist sehr anstregend und man soll dann auch kohlenhydrate als energiezuvor zu sich nehmen. generell finde ich sowas aber sehr gut. 🙂 am besten kann man mit einer App wie FatSecret tracken, wie viel zucker/kohlenhydrate, eiweis und fett man isst und seine tage damit auch planen. machst du das auch?

  7. Antworten

    Melina

    23. März 2015

    Zitrone, Gurke, Ingwer und Basilikum sind gerade auf meiner Einkaufsliste gelandet. 🙂
    Ich trinke zwar schon viel und nehme auch viel Wasser in Form von Müslis und Suppen zu mir, aber es könnte noch besser sein.
    Deinem Tipp mit dem Zimt kann ich übrigens 100% zustimmen – 1 TL Zimt pro Tag kann den Insulinspiegel um bis zu 20% senken. Bei mir gibts kein Müsli oder Shake ohne Zimt mehr. 🙂

    Liebe Grüße
    Melina

  8. Antworten

    Diana Cloudlet

    23. März 2015

    I’m in love with your blog! Impressed by your beautiful photos and interesting posts! It’s great job! I’ll be happy to know your opinion about my blog!)

    Diana Cloudlet
    http://www.dianacloudlet.com/

  9. Antworten

    Stephie

    23. März 2015

    Ich bin seit zwei Wochen zuckerfrei unterwegs und finde es gar nicht so schwierig auf die Nutella oder den Eclair vom Bäcker zu verzichten. Meinen Tee habe ich auch nie gesüßt, bei Cornflakes auch schon immer zu den ungesüßten gegriffen. Lediglich bei Honig mache ich ab und an eine Ausnahme und gönne ihn mir. Beim Essengehen ist es da schon etwas schwieriger, wenn man nicht alle Zutaten ganz genau kennt. Ich fühle mich jetzt jedenfalls schon viel wohler.

    Lieben Gruß
    Stephie

  10. Antworten

    Valerie

    24. März 2015

    Toller Beitrag!!!

  11. Antworten

    Hannah

    24. März 2015

    Das ist wieder mal ein toller Beitrag, liebe Mirela! Danke dafür! Ich habe ihn gerade für morgen früh auf Facebook eingeplant! 🙂

  12. Antworten

    Sarah

    25. März 2015

    Sehr spannend dein Projekt. Ich überlege mir einen Monat ohne Süsses zu machen, d.h. keine Desserts usw. weil ich doch einfach immer das Bedürfnis habe nach dem Essen etwas Süsses zu essen. Wie einen Zwang, obwohl ich oft Datteln oder ähnliches esse, kommt doch auch ab und an was ungesundes, weil ich in dem Moment keine andere Möglichkeit habe. Also würde ich gern diesen Bann durchbrechen 😉

  13. Antworten

    Maria Potthoff

    26. März 2015

    Wow, das ist ein total spannendes Vorhaben! Finde ich sehr mutig, stelle ich mir aber auch ziemlich schwer vor, mittlerweile ist ja überall Zucker drin. Deine Tipps und die anderen Kommentare sind so toll, vielleicht versuche ich es auch mal 🙂 Liebe Grüße aus St. Martin im Passeiertal!

  14. Antworten

    Hanni

    27. März 2015

    Tolle Tipps. Danke dafür. Ich werde es auch einmal probieren eine Zuckerfreiezeit einzulegen. 🙂

  15. Antworten

    Jen

    26. April 2015

    Hey, super dass dir der Verzicht auf Zucker gut tut. Ich habe es mit dem intermediären Fasten schnell und leicht in den Griff bekommen. Vorher habe ich mich 2 Mal je eine Woche mit Zuckerverzicht gequält und das Experiment nach einer Woche abgebrochen. Psychisch auf Zucker zu verzichten ging bei mir noch, also ich hatte jetzt nicht das Bedürfnis mich nach Stress zu belohnen etc p.p., ich war unterzuckert und habe das körperlich gemerkt. Zucker aus Obst und Kohlenhydraten haben mir nicht gereicht. Jetzt kommt der Sommer und ich esse schon mal ein Eis und ähnliches. Aber ich sehe Zucker als Genussmittel an und achte bewusst auf versteckten Zucker.

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