coral and mauve

Wie die Zeit vergeht! Vor zwei Wochen entschied ich mich ein kleines Ernährungsexperiment zu starten und nicht nur auf Süßes, sondern generell auf zugesetzten Zucker zu verzichten. Meine Beweggründe (inkl. köstlichem Frühstücksrezept) könnt ihr nochmal hier nachlesen, heute möchte ich einfach kurz erzählen, wie die 14 Tage vergangen sind, was ich bemerkt habe und wie es nun weitergeht.

Ich hatte keine Kopfschmerzen oder Stimmungsschwankungen, im Gegenteil, es ging mir blendend. Die ersten sieben Tage liefen gut, ich hatte gar keinen Heißhunger und letzte Woche ertappte ich mich nur wenige Male mit dem Gedanken. Allerdings bin ich nach wie vor eine Naschkatze, das haben auch 14 Tage #projektzuckerfrei nicht geändert. Häufige Meinungen, dass man plötzlich gar keine Lust mehr auf Süßigkeiten hat und sein Leben lang nur noch Rohkostriegel und Apfelmus essen möchte, kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Dafür liebe ich Kuchen doch zu sehr. Ich habe allerdings nicht mehr das Verlangen jeden Tag etwas Süßes zu essen und auch meine Geschmacksnerven sind wieder sensibler. Das war mein eigentliches Ziel und so gesehen bin ich zufrieden. Was ich in den zwei Wochen alles gelernt habe?

#Projektzuckerfrei neu

Zucker ist überall.

Mir war bereits vor diesem Projekt bewusst, dass vielen industriell verarbeiteten Lebensmitteln Zucker zugesetzt wird, aber dass das so oft passiert überraschte mich doch. Essiggurken sind völlig tabu (scheinbar sind sie ohne Zucker oder Süßstoff ungenießbar), aber auch bei Dingen wie Essig, Kidneybohnen, Studentenfutter, passierten Tomaten, Schinken oder Brot muss man sehr auf die Zutaten achten. Mittlerweile kaufe ich noch bewusster als vorher ein und bin immer wieder erstaunt wo sich Zucker versteckt.

Vorbereitung ist alles.

Mittagessen in der Kantine kann man mehr oder weniger vergessen, aber auch im Supermarkt, beim Bäcker oder im Restaurant ist es schwierig darauf zu verzichten. Vorbereitung wird in dieser Zeit noch viel wichtiger, denn beim Kochen entscheidet man selbst, welche Zutaten man verwendet. Deshalb war ich auch nicht allzu streng zu mir und habe unterwegs nur auf offensichtlich Süßes wie zuckerhaltige Getränke, Desserts oder Marmelade verzichtet und generell versucht eher gesunde Gerichte zu essen. Wenn man es aber komplett durchziehen und auch auswärts auf zugesetzten Zucker verzichten will, wird es sehr mühsam. Respekt an alle, die so konsequent sind.

Was ich allerdings trotzdem mehrmals bemerkt habe und ebenfalls zu dieser Erkenntnis passt: Wenn ich Hunger habe, lächelt mich einfach alles an und ich bekomme unglaubliche Lust auf Süßes. Ich hatte in den ganzen zwei Wochen nur sehr selten Heißhunger, er kam aber immer dann, wenn ich nicht vorbereitet oder länger als geplant unterwegs war. Deswegen habe ich meistens versucht mir Essen und Snacks mitzunehmen oder rechtzeitig zu essen, damit mich Brownies und Schokolade nicht anlächeln.

Immer diese Besserwisser.

Zuckerfrei…das stimmt doch gar nicht! Du isst doch Obst und Milchprodukte. Und überhaupt, sind das Kichererbsen in deinem Salat? Das sind doch Kohlenhydrate, ergo Zucker. Damit muss man sich abfinden. Manche Menschen wissen alles besser und versuchen alles schlecht zu reden. Und wenn man erzählt, dass man mehrere Wochen auf Zucker verzichten will, kann man sich gefühlt jeden Tag für irgendetwas rechtfertigen. Ich will aber gar nicht perfekt sein. Und ich will niemandem meine Meinung aufdrücken, aber ich finde es eher ziemlich unvernünftig auf Kohlenhydrate zu verzichten.

Mein Körper freut sich.

Durch den Verzicht auf Zucker ernähre ich mich generell noch ausgewogener, was sicher auch Einfluss auf meinen Körper hat. Meine Haut ist durch die überwundene Periorale Dermatitis zwar noch immer etwas durcheinander, aber sie fühlt sich viel weicher und glatter an, die Unreinheiten verschwinden langsam. Ich habe plötzlich viel mehr Energie und komme morgens ohne Schlummerfunktion und jammern aus dem Bett. Auch mein Bauch ist flacher geworden und die Waage hat die Prüfungsphase wieder locker weggesteckt.

Ich bin ein Genussmensch.

Um ehrlich zu sein, weiß ich das schon ziemlich lange, aber es ist mir jetzt wieder klar geworden. Auch meine Freunde, Studien-, Blogger- und Arbeitskollegen wissen das. Wenn wir in einem Restaurant sitzen, wissen alle, dass ich vermutlich schon die halbe Speisekarte durchprobiert habe und wenn jemand ein neues Lokal testen möchte, bin ich auch die Erste die zusagt. Wenn man sich allerdings in einer Phase befindet, in der man auf gewisse Lebensmittel oder Zutaten verzichtet, gestaltet sich das Ganze viel schwieriger als man glaubt. In den letzten zwei Wochen habe ich mich mehrfach geärgert. Nicht, weil ich nicht konsequent war, sondern weil ich mir etwas verbiete, was ich sonst gerne mache. Wenn man versucht sich zuckerfrei zu ernähren, dann sind Restaurantbesuche eher schwierig. Keine ausgefallenen, hausgemachten Limonaden. Keine Burger. Kein Granola zum Frühstück. Keine Eisgreissler-Dates. Selbst bei eigentlich gesunden Gerichten beginnt man sich Gedanken zu machen. Irgendwann denkt man darüber nach Einladungen und Verabredungen aus dem Weg zu gehen. Wenn ich dieses Projekt mehrere Monate weiterführen würde, wäre mein Sozialleben wohl ziemlich angeknackst oder ich müsste mir neue Freunde suchen, denn als Genussmensch verbringt man seine Zeit natürlich am liebsten mit anderen Genussmenschen. Will ich das? Nein, ehrlich gesagt nicht.

#projektzuckerfrei was ich gelernt habe

Wie geht es weiter?

Ich werde weitermachen, aber weniger streng zu mir sein. Vor allem der letzte Punkt ist ein Grund dafür, dass ich die Regeln lockern werde. Ich will kein schlechtes Gewissen bekommen wenn ich Sushi esse oder Verabredungen absagen müssen, weil sie nicht in meinen Ernährungsplan passen. Die meiste Zeit über werde ich weiterhin auf versteckten Zucker achten, aber manchmal auch Pausen vom #projektzuckerfrei (und nein, ich will sie aus Prinzip nicht Cheatdays nennen) einlegen. Das mag jetzt inkonsequent klingen, aber ich fühle mich damit einfach besser.

Wie geht es euch mit dem #projektzuckerfrei? Habt ihr schon einmal auf Zucker verzichtet? Wie habt ihr euch gefühlt und welche Erkenntnisse habt ihr daraus gezogen?

23 Comments

  1. Antworten

    Barbara

    4. März 2015

    Nein, nein, das klingt gar nicht inkonsequent. Ich bewundere dich sehr, dass du das durchgezogen hast und du hast ja auch von Anfang an gesagt, wie du es handhaben wirst, also Dauer und worauf du verzichten wirst, insofern finde ich es noch beeindruckender, dass alles auch tatsächlich so eingetreten ist. Dass du dich selber als Genussmensch bezeichnest, macht dich sehr sympathisch 🙂
    Ich hatte ja im letzten halben Jahr ziemliche Ernährungsprobleme und Unverträglichkeiten, wodurch ich eigentlich auch nichts industriell Verarbeitetes essen durfte und was auswärts zu essen so gut wie unmöglich machte, deshalb kann ich deine Beobachtung, dass gute Vorbereitung notwendig ist und man sich im Vorhinein immer schon was überlegen muss, nur bestätigen.

  2. Antworten

    Yvonne

    4. März 2015

    Ich finde es schön, dass es immer wieder solchen kleinen Blogger bzw. Social-Media-Aktionen gibt, wo man gemeinsam was gutes für den Körper tut. Am Projekt Zuckerfrei habe ich selbst nicht mitgemacht, dafür fehlt mir ein bisschen die Ausdauer (und da ich in Holland bin auch ein bisschen die Niederländisch-Kenntnisse!), aber die Aktion hat mich trotzdem ein bisschen geschüttelt und mich darauf aufmerksam gemacht, dass mein Zuckerkonsum seit meinem Umzug hierher sehr gewachsen ist. 🙂

  3. Antworten

    Julia Knight

    4. März 2015

    Ich habe dich die ganze Zeit bewundert, wie du das so durchgezogen hast. Davon, doch auf die meisten zuckerhaltigen Speisen zu verzichten, bin ich weit entfernt. Aber die du auch schon geschrieben hast, das eigene Bewusstsein dafür, wie viel Zucker man konsumiert, wird geschärft.
    Ich habe die letzten Tage sehr darauf geachtet weniger Zucker zu essen (aber der Zott Sahnejoghurt in Pfirsich Panna Cotta wird ewig mein Endgegener bleiben) und mich manchmal wirklich gewundert, wo überall Zucker zu finden ist, z.B. war ich von Wienerwürstchen schockiert 😀
    Danke auf jeden Fall für den Anreiz, wieder mehr nachzudenken und stärker auf die eigene Ernährung zu achten. Ich bin froh drum, dass es immer wieder solche Denkanstöße gibt…

    Liebe Grüé
    Julia

  4. Antworten

    Elissar

    4. März 2015

    Ich habe gerade einen Monat Verzicht auf Süssigkeiten hinter mir. Leider hatte es bei mir überhaupt keine positiven Auswirkungen, weder bei Haut noch bei Körpergefühl, ich hatte eigentlich die ganze Zeit einen geblähten Bauch, weil ich auf Trockenfrüchte ausgewichen bin, und ab der zweiten Hälfte war meine Laune ständig im Keller. Ich habe aber was anderes gemacht als Du, habe nur auf Süssigkeiten verzichtet (Süssgetränke trinke ich eh nie). Habe gerade auf meinem Blog darüber Fazit gezogen, kannst gerne mal vorbeischauen! 🙂

  5. Antworten

    Inga

    4. März 2015

    Respekt, dass du das so durchgezogen hast 🙂 Ich will sowas gar nicht machen, ich liebe meine tägliche Portion Schokolade einfach zu sehr. Aber bei mir hat das Gott sei Dank keinerlei Auswirkungen auf meine Haut etc.
    Aber das mit den Gedanken, eine Verabredung abzusagen kenn ich leider zu gut. Zum Beispiel bin ich momentan dabei, mein Essverhalten zu ändern, indem ich Kalorien zähle. Das ist bei vielen umstritten, aber mir tut es gut. Weil ich aber wirklich angefangen habe, Einladungen abzusagen, weil ich z.B. wusste, dass es dort Kuchen gibt und ich nicht erklären möchte, dass das nicht mehr in mein Budget passt, weil ich sonst einfach kein Abendessen mehr essen kann, erlaube ich mir an solchen Tagen, einfach auch mal ein paar mehr Kalorien zu essen. Jeden Tag wird man schließlich nicht eingeladen, von daher passt das schon und davon nimmt man dann auch nicht zu. Bisher klappt das sehr gut

  6. Antworten

    Melina

    4. März 2015

    Ich habe mittlerweile alles durch. Ich habe sogar wirklich mal 6 Wochen komplett ohne Zucker gelebt. Das ist zwar hart, hat sich aber gelohnt, weil erst nach dieser Zeit mein Gehirn gemerkt hat „ok, die Alte gibt mir keinen Zucker, na gut, dann verbrenn ich halt was anderes“. Es hat sich wirklich angefühlt wie ein Entzug, sehr unangenehm. Da habe ich erst gemerkt, wie abhängig man von Zucker sein kann. Inzwischen esse ich wieder ab und zu Zucker, aber der Vorteil ist, das meiste schmeckt für mich mittlerweile so eklig süß, dass ich es freiwillig nicht mehr anrühre. Nur bei Pralinen werde ich dauernd schwach. 😉

  7. Antworten

    gesa

    4. März 2015

    Ich finde es schön mal ein ausgewogeneres fazit zu so einem projekt zu lesen und nicht immer nur: es war ganz leicht und jetzt bin ich ein fröhlicher ausbund an Vitalität und Lebensfreude. Dein fazit hört sich auch nach einer gesunden Einstellung an. Wenn der genuss überhaupt keine rolle mehr spielen darf,ist das ja auch ein fruchtbarer boden für gestörtes essverhalten.

  8. Antworten

    MissXoxolat

    4. März 2015

    Hut ab, dass du die zwei Wochen so konsequent durchgezogen hast. Für mich wär das gar nichts.
    Ich mache ja seit knapp 3 Monaten Weight Watchers und bin dadurch auch weit sensibler, was das Essen betrifft. So habe ich dadurch auch zumindest einiges an Süßigkeiten von meinem Speiseplan gestrichen, bzw. esse es nun viel bewußter und nicht so unkontrolliert wie früher.
    Von komplett verbieten halte ich genauso viel wie du. Wenn man einen guten Mittelweg findet, passt das schon =)

    LG Angelika

  9. Antworten

    Virginie

    4. März 2015

    Halli Hallo!
    Deinen Bericht finde ich super. Gerade den sozialen Aspekt darf man bei solchen Experimenten nicht vergessen. Ich habe gesundheitsbedingt ein Jahr auf Fruktose verzichtet. D.h. kein Zucker und auch kein Fruchtzucker. Da merkt man erstmal, wo so überall Zucker drin ist und sucht sich so seine Ersatzprodukte. Im Gegensatz zu dir hatte ich am Anfang leider starke Stimmungsschwankungen und Kopfschmerzen. Aber eher, wegen der Krankheit an sich und weil mir noch nicht sicher war, was ich vertrage und was nicht. 😉
    Kino mit der Freundin oder beim ersten Date essen gehen musste da gut durchdacht werden.
    Ich bin sehr froh, dass ich die Krankheit nach dem Jahr wieder los geworden bin, denn man vermisst leider sehr vieles auf die Dauer und es ist, wie du schon sagst, auch unterwegs sehr schwierig. Nichtsfestotrotz finde ich deine 2 Wochen sehr mutig und verdienen vollsten Respekt. Hast du toll durchgehalten. Noch dazu hat sich dein Körper ja auch gefreut. 🙂
    Liebe Grüße, Virginie

  10. Antworten

    Sandra

    4. März 2015

    Ich finde es toll, dass du noch (teils) weitermachen wirst 🙂 Als ich ein paar Monate komplett auf Süßigkeiten verzichtet habe, habe ich auch gemerkt wie gut es meinem Körper tat!

  11. Antworten

    Victoria

    4. März 2015

    Das klingt wirklich sehr interessant! Da ich aber in der siebten klasse bin und unglabulich viel zu tun habe, fehlt es mir einfach an Zeit immer darauf zu achten was ich esse, mich ärgert das sehr 🙁
    Mir ist aber aufgefallen, dass, seitdem ich fast nur noch komplett selbstgekochtes esse (keine Pasta, nur Reis) geht es mir viel besser und ich habe auch abgenommen (obwohl ich unglaublichungesund teilweise esse)! Meine selbstgemachte Pizza zum Beispiel ist zwar nicht gerade kalorienarm, aber selbst wenn ich ein ganzes Blech esse, nehme ich kein gramm zu und mir wird auch nicht schlecht, ich bin mir nicht sicher, ob es dazu irgendwelche ernährungswissenschaftlichen Erklärungen gibt, aber ich finde es toll! 😀 glg

    victoriatheresia.blogspot.com

  12. Antworten

    Kim

    4. März 2015

    Besserwisser gehören leider dazu. Ich darf mir jetzt regelmäßig etwas anhören – egal was ich esse.
    Auswärts essen gehen ist nicht drinnen, wenn man besonders streng ist 🙁 Ich tue mir da leider sehr schwer abends.

  13. Antworten

    Lisa

    4. März 2015

    Es ist in meinen Augen der vernünftigste Weg zu einer Ernährungslehre – egal welche man grad für sich entdeckt: Aus den vielen Millionen Ernährungsweisheiten und -mythen das, was für einen selbst funktioniert und was einem selbst guttut rauspicken in den Alltag integrieren, ohne sich zu 100% 365 Tage im Jahr an irgendwelche selbstauferlegte Regeln zu halten. Wir haben ja eh schon genug Dinge über die wir uns den Kopf zerbrechen oder die uns einschränken, da muss man sichs selbst nicht noch schwerer machen. Es ist nur schlau und sympathisch, inkonsequent zu sein, vorausgesetzt man ernährt sich die meiste Zeit vernünftig. Die soziale Komponente ist für mich die wichtigste überhaupt, wenn die zu kurz kommt, macht doch alles keinen Spaß mehr. Irgendwo hab ich mal gelesen: wer nicht genießt, wird ungenießbar. Ein sehr, sehr wichtiger, sehr wahrer Satz, wie ich finde.

  14. Antworten

    LasheswithMascara

    4. März 2015

    Beeindruckend, wie locker du das Projekt durchgezogen hast. So leicht würde es mir glaube ich nicht fallen. Ich bin zwar niemand, den es nach Schokolade oder Ähnlichem lustet aber den versteckten Zucker unterschätzt man denke ich doch sehr. Außerdem esse ich zu gerne Haribos und Kuchen (natürlich in Maßen) 🙂

  15. Antworten

    Julia

    4. März 2015

    Ich habe noch nie bewusst so wie du auf Zucker verzichtet, habe aber definitiv vor, mehr darauf zu achten. Ist ja doch verblüffend, wo alles Zucker drin ist. Schön, dass du das ganze weiterführen willst, aber du dich dabei nicht allzu sehr einschränkst, das wäre für mich auch der richtige Weg, anders würde ich das über längere Zeit vermutlich schlecht aushalten 🙂

  16. Antworten

    gourmandesse

    4. März 2015

    Ich finde es toll, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst!
    Ich mache selber gerade Low-Carb, was für mich allerdings nur heißt auf Zucker, Süßungsmittel, Getreideprodukte und Kartoffeln zu verzichten. Bei Obst und Gemüse erlaube ich mir sonst alle Freiheiten. Am Anfang war es schwierig für mich und ich hatte des Öfteren Heißhunger und sogar ein paar Mal Kopfweh (was aber auch am Wetter gelegen haben kann).
    Für mich ist dieses Projekt sowohl eine Ernährungsumstellung, als auch eine persönliche Challenge. Und ja, es war mitunter ziemlich hart, aber sich wieder mehr mit seinen Essgewohnheiten und besonders mit den Produkten zu beschäftigen tut gut und macht Spaß.

    Mal sehen, wie sich das alles bei mir entwickelt 😉
    I

  17. Antworten

    teddyelfe

    5. März 2015

    Ich kann echt nur bestätigen was du sagst, für das Sozialleben ist ein zuckerfreies Leben eher nachteilig. Leider bleibt mir nichts anderes übrig, da mein Körper (Frucht)Zucker nicht richtig verarbeitet und ich dann krank werde, aber ich habe schon sehr oft komische Blicke geerntet wenn ich lieb gemeinte geschenkte Süßigkeiten oder Ähnliches freundlich abgewiesen habe mit dem Hinweis, dass ich die nicht essen kann. Manchmal nehm ich sie sogar an und lächle, um dann meinen Mann die Sache ‚erledigen‘ zu lassen. Und auch Restaurantbesuche oder das alle zwei Wochen stattfindende Gruppentreffen bei dem jeder reihum mit kochen dran ist wurde plötzlich arg schwierig.
    Bewundernswert, dass du das Ganze freiwillig und so super durchgezogen hast! 🙂
    Lieben Gruß, Anna

  18. Antworten

    Vanessa

    5. März 2015

    Ich finde es toll, dass du dich an diesem Projekt versucht hast und vor allem, dass du dadurch auch langfristig bewusster essen willst! Als ich im Vorfeld von deinem Vorhaben gelesen habe, habe ich mir auch mal angeschaut, wo überall Zucker zugesetzt wird und das ist tatsächlich bei viel mehr Produkten der Fall, als man zunächst glauben würde!!! Ich versuche seit einem Jahr auch viel bewusster zu essen, bevorzuge Biofleisch, kaufe überwiegend regionale Produkte und versuche vor allem, alles aus meinem Kühlschrank zu benutzen! Wie oft ich schon Produkte weggeschmissen habe, weil ich beim Einkaufen Lust drauf hatte und es dann aber nicht verwendet habe, bis es kaputt war! Nicht nur der Körper fühlt sich dadurch besser, sondern auch das Gewissen wird dadurch besser! Quasi Detox für Körper und Seele!:)

    Ganz liebe Grüße, Vanessa
    PIECESOFMARIPOSA.com

  19. Antworten

    michischaaf

    5. März 2015

    Wie Du weißt, achte ich auch penibelst auf meine Ernährung, aber bei Events oder Firmenessen bzw. Brunchen mit Fruenden lasse ich meist alles außer Acht, da ich mich ja sowieso nur gesund ernähre und das 1x im Monat Sündigen finde ich jetzt nicht so schlimm!

    Weiterhin viel Erfolg 🙂

  20. Antworten

    detailmagic

    5. März 2015

    Hey Mirela,

    deine Zusammenfassung vom #projektzuckerfrei ist wirklich gut gelungen! Ich finde es wichtig, auf seine Ernährung zu achten und sich möglichst gesund zu Ernähren! Aber man sollte sich wirklich nicht damit stressen, sondern nach bestem Gewissen essen 😉 Durch dein Projekt bist du bestimmt auf viele neue Rezepte gestoßen und gemerkt, dass man viele Gerichte auch ohne Zucker lecker zubereiten kann!

    Liebste Grüße,
    Lisa von http://detailmagic.blogspot.de

  21. Antworten

    Kathi

    5. März 2015

    Ich finde es toll wie du das durchziehst und auch deine Einstellung zu dem Thema. Ich denke das Projekt eignet sich wirklich gut um die Lebensmittel genauer zu begutachten, die man tag täglich isst und gar nicht weiß, was eigentlich drinnen ist. Ich mach auch mit beim #projektzuckerfrei und mir gehts wirklich sehr gut. Ich hab gar nicht so Lust auf Süßes und ab und an helf ich mit ein paar Trockenfrüchte aus. Ich möchte dann auch in Zukunft wieder bewusster und auch gesünder naschen.
    Mein größter Erfolg ist, dass mir mein Müsli wieder schmeckt, ohne dass ich extra Agavendicksaft oder Reissirup reingebe 🙂
    Und mach dir nichts aus den „Besserwissern“, es gibt immer Leute, die es einem schlecht machen wollen. Ich ernähre mich zu 80% vegan und wenn ich mal vegetarische esse (weil ich auch ein Genussmensch bin und nicht auf Essen verzichten möchte wenn ich unterwegs bin) kommt es schon öfter mal vor, dass ich Sätze höre wie: das ist aber nicht vegan oder darfst du das schon essen?
    Sein wir froh, dass wir den Luxus haben das essen zu können was wir wollen 🙂 Ich wünsch dir viel Erfolg bei beim Weitermachen!
    Liebe Grüße
    Kathi

  22. Antworten

    Christina

    12. März 2015

    Wahnsinnig interessanter Post! Finde auch dass du das wirklich konsequent durchziehst! Hast meinen vollen Respekt! 😀
    Auch wir von viennastyriaustria haben ein gesunde Anti-Zuckerhaltung und gerade in etwas investiert, das uns hilft gesünder in den Tag zu starten. Have a look! 🙂

  23. Antworten

    Caroline

    14. März 2015

    Dein Artikel ist wirklich toll und sehr treffend. Ich habe mir die 40 Tage Fasten bis Ostern auferlegt. Ich verzichte dabei auch möglichst auf Industriezucker. Aber das ist schon ganz schön schwer. Vor allem beim Außer-Haus-Essen weiß ich manchmal gar nicht wo kein Zucker drin ist. Und nur Salat essen ohne Dressing, das ist auch ganz schön öde. 🙂 Außerdem, wenn man mal ehrlich ist, schmeckt das auch nicht wirklich. Wenn ich mal Lust auf was Süßes habe versuche ich Trockenfrüchte und Nüsse zu essen. Ich finde nach einiger Zeit hat man auch gar nicht mehr so ein verlangen nach richtigem Süßkram wie Keksen oder Limo. Und wenn man mal doch einen Keks ist, dann fällt einem erstmal auf wie süß der Kram eigentlich ist. Aber ich finde auch, dass ist nicht schlimm, sondern es wird einem viel bewusster was dem Körper gut tut und was eben nicht. Sich mit Lebensmittel auseinanderzusetzen und nicht einfach alles fertig im Supermarkt zukaufen ist meiner Meinung nach enorm wichtig um sich gesund zu ernähren. Wenn ich etwas esse will ich wissen was drin ist. Klar kommt es mal vor, dass man dann doch mal was kauft. Aber das ist nicht schlimm, weil ich weiß das ich mich nicht ausschließlich davon ernähre. Und das ist gut so.

    Viele Grüße

    Caroline

    PS: Kann man das Wort „Cheatday“ abschaffen? Das klingt so negativ und das sollte essen nicht sein.

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